14.06.2019

Junge Tüftlerinnen und Tüftler gewinnen Robotik-Olympiade

100 Kinder und Jugendliche trafen sich am Samstag, 15. Juni 2019 in Aarburg zum Schweizer Final der World Robot Olympiad (WRO). Beim Wettbewerb ging es nicht nur ums Gewinnen, sondern auch um den Spass an Informatik, Robotik und Mathematik.

Die Roboter werden am Finaltag zusammengebaut, ganz ohne Anleitung oder vorgefertigte Teile. Alle Bilder: Burim Spahiu und Rolf Bolleter, WRO Schweiz

Der Roboter besteht aus Legos, Elektromotoren, Sensoren und Rädern.

Nach der Bauphase geht es ab...

... aufs Spielfeld.

Führt der Roboter aus, was man programmiert hat?

Das Publikum fiebert mit.

Wo bin ich? Die ersten Resultate werden bekannt gegeben.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Kategorie Elementary.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Kategorie Junior.

Die Gewinner der Kategorie Senior.

DesignOvation-Award Elementary.

DesignOvation-Award Junior.

DesignOvation-Award Senior.

Seit Januar 2019 haben 246 Kinder und Jugendliche an ihren Robotern getüftelt. Mit Legos, Elektromotoren, Sensoren und Rädern bauten sie kleine Maschinen, die bestimmte Aufgaben auf einem Spielfeld lösen müssen. Gesteuert werden die Roboter über einen selbstprogrammierten Code.

 

Nach den Regionalwettbewerben im Mai qualifizierten sich 100 Schülerinnen und Schüler für das Schweizer Final, unter ihnen Luna Wild und Zora Laibi von der Mittelstufenschule Oberhofen: "Es hat Spass gemacht, so viele neue Dinge zu lernen", erklären sie. "Wir verstehen jetzt, wie eine Programmiersprache funktioniert und haben herausgefunden, wie man die Maschine kompakt zusammenbaut." Unterstützt wurden die Mädchen von der Heilpädagogin an ihrer Schule, die auch die Begabtenförderung leitet.

 

Zürcher Teams holen sich die ersten Plätze

Am Finaltag musste der Roboter innerhalb von 150 Minuten zusammengebaut werden − ganz ohne Anleitung oder vorgefertigte Teile. Jedes Team absolvierte vier Durchgänge am Wettbewerbstisch, dazwischen gab es Umbau- und Verbesserungsphasen. Am Ende zählten die höchsten Punktezahlen. Am besten abgeschnitten haben drei Zürcher Teams:  

  • Senior (16-19 Jahre): Nicolas Faesch, Aaron Griesser und Stephan König, Kantonsschule Zürcher Oberland
  • Junior (13-15 Jahre): Eleni Müller und Caroline Faesch, Kantonsschule Zürcher Oberland
  • Elementary (8-12 Jahre): Janis Looser und Erik Schnell, Primarschulen Russikon und Altstetten

 

Bis der Roboter tut, was man von ihm will

Stephan Looser ist Lehrer an der Kantonsschule Zürcher Oberland und Coach der Gewinner-teams: "Ich spreche im Freifach Robotik jene Jugendliche auf das Angebot an, die interessiert und bereit sind, ihre Freizeit zu investieren." Der Aufwand sei beträchtlich, doch es lohne sich, meint Gewinner Stephan König: "Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, wenn der Roboter herumfährt und genau das tut, was er soll." Gewinnerin Eleni Müller bestätigt: "Es macht Spass zu merken, wie der Roboter Schritt für Schritt besser wird − und irgendwann sogar alles funktioniert."

Gesucht: Freiwillige und Unterstützungspartner
Der Verein WRO Schweiz führt die Olympiade in freiwilliger Arbeit durch. Um das Angebot weiterentwickeln zu können, sind die Organisatoren auf Freiwillige und Unterstützungspartner angewiesen. Interessiert? Geschäftsführer Jan Koch freut sich auf Ihre Nachricht.

 

Weitertüfteln für die Wettbewerbe in Ungarn und Dänemark

Die drei besten Crews des Finals vertreten die Schweiz vom 8.-10. November 2019 am internationalen Wettbewerb der WRO im ungarischen Györ. Dort treffen sie auf technik-begeisterte Kinder aus über 60 Ländern. Die zweitplatzierten Teams dürfen vom 1. bis am 4. August ans WRO Friendship Invitational nach Aarhus, Dänemark reisen.

 

Ein Format, das Technik und Informatik erlebbar macht

Beim Robotik-Wettbewerb geht es nicht nur ums Gewinnen, sondern auch um den Spass an Informatik, Robotik und Mathematik. Die Teilnehmenden lernen für- und voneinander, gewinnen Einblicke in die Robotik, in das Software-Design und die Wissenschaften, die hinter all dem stecken. Mathematik wird so für die Kinder und Jugendlichen real und sichtbar, Technik begreifbar und Informatik erlebbar.

 

 

Bilder

Zur freien Verwendung mit Quellenangabe (Burim Spahiu und Rolf Bolleter, WRO Schweiz). Download am Ende des Beitrags via Button. Weitere Bilder erhalten Sie auf Anfrage


Links

 
Kontakt

Mirjam Sager
Kommunikationsbeauftragte
Wissenschafts-Olympiade
Universität Bern
Hochschulstrasse 6
3012 Bern
+41 031 631 51 87
m.sager(at)olympiad.ch

 

Jan Koch
Geschäftsführer
WRO Schweiz
jk(at)worldrobotolympiad.ch

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