{"news":[{"uid":5217,"title":"Schweizer Mathematiknachwuchs misst sich in Slowenien","teasertext":"Vom 23. bis 29. August fand im slowenischen Celje die 20. Mitteleurop\u00e4ische Mathematik-Olympiade (MEMO) statt. 60 Jugendliche aus 10 L\u00e4ndern l\u00f6sten mathematische R\u00e4tsel - gemeinsam und im Team. Zwei Schweizer wurden mit Medaillen ausgezeichnet, der Rest des Teams erhielt Ehrenmeldungen.","short":"Vom 23. bis 29. August fand im slowenischen Celje die 20. Mitteleurop\u00e4ische Mathematik-Olympiade (MEMO) statt. 60 Jugendliche aus 10 L\u00e4ndern l\u00f6sten mathematische R\u00e4tsel - gemeinsam und im Team. Zwei Schweizer wurden mit Medaillen ausgezeichnet, der Rest des Teams erhielt Ehrenmeldungen:","body":"
Silber: <\/strong>Emil Spiess, Kantonsschule Wettingen (AG)<\/p>\r\n Bronze:<\/strong> Vladyslav Babiy, Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium R\u00e4mib\u00fchl (ZH) <\/p>\r\n Ehrenmeldungen:<\/strong><\/p>\r\n Anders als bei anderen Mathematik-Olympiaden bietet die MEMO<\/a> nicht nur eine individuelle Pr\u00fcfung, sondern auch eine Pr\u00fcfung, die im Team gel\u00f6st wird. Beide dauern f\u00fcnf Stunden und enthalten Fragen zu den Themen Algebra, Kombinatorik, Geometrie und Zahlentheorie. Die Schweiz schaffte es zwar mit dem sechsten Platz knapp nicht unter die Top 5, doch die Arbeit im Team bleibt in guter Erinnerung.<\/p>\r\n Neben den Pr\u00fcfungen konnten die Teilnehmenden zwischen vielf\u00e4ltigen Freizeitaktivit\u00e4ten w\u00e4hlen, darunter Ausfl\u00fcge nach Ljubljana oder zum Schloss von Celje. Abends lernten sich die Delegationen bei Spielen besser kennen - manchmal bis sp\u00e4t in die Nacht. Die gemeinsame Leidenschaft f\u00fcr die Mathematik verbindet. Woher sie kommt, k\u00f6nnen sich die Teilnehmenden oft selbst nicht so richtig erkl\u00e4ren. \u201cWir machen alle Mathe, weil es uns gef\u00e4llt, ich weiss nicht, warum\u201d, so Emil.<\/p>\r\n Was auch immer dahinter steckt, die Motivation der jungen Talente ist gross. Obwohl nicht alle von ihnen von ihren MEMO-Resultaten begeistert waren, denken sie schon an die n\u00e4chste Teilnahme. F\u00fcr alle ausser Vladyslav, der schon sein Mathematikstudium an der ETHZ beginnt, steht fest, dass sie im neuen Schuljahr erneut am Start sind. <\/p>\r\n Die Wissenschafts-Olympiade<\/a> f\u00f6rdert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativit\u00e4t und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10\u2019000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Pr\u00fcfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben. <\/p>\r\n JETZT SPENDEN<\/a><\/p>\r\n Zur freien Verwendung mit Quellenangabe (MEMO 2026). Download am Ende des Beitrags via Button. Einzelportr\u00e4ts und weitere Bilder auf Anfrage.<\/p>\r\n Lara Gafner<\/p>\r\n Verantwortliche Marketing und Kommunikation<\/p>\r\n Wissenschafts-Olympiade Hochschulstrasse 6<\/p>\r\n 3012 Bern<\/p>\r\n +41 31 684 35 26<\/p>\r\n l.gafner@olympiad.ch<\/p>\r\n\r\n\r\n","datetime":1788767760,"datetimeend":0,"newstype":3,"newstypetext":"Medienmitteilung","links":"","subjects":["Resultate"],"image":["https:\/\/science.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/6\/3\/csm_opening-ceremony-neli-00035-scaled_6f646d6f9b.jpg"],"link":"https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/de\/news\/news\/schweizer-mathematiknachwuchs-misst-sich-in-slowenien","category":[{"uid":10,"title":"Mathematik"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5212,"title":"Wie wir Jugendliche f\u00fcr MINT begeistern k\u00f6nnen","teasertext":"Wie stehen Schweizer Jugendliche zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik? Das zeigt das MINT-Nachwuchsbarometer 2026. Wir haben mit zwei Mitgliedern der wissenschaftlichen Begleitgruppe gesprochen, um herauszufinden, was die Ergebnisse f\u00fcr die Wissenschafts-Olympiade bedeuten.","short":"Wie stehen Schweizer Jugendliche zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)? Das zeigt das MINT-Nachwuchsbarometer 2026. Die Studie wurde von der SATW f\u00fcr die Akademien der Wissenschaften Schweiz umgesetzt und gibt unter anderem Handlungsempfehlungen f\u00fcr die MINT-Nachwuchsf\u00f6rderung. Wir haben mit zwei Mitgliedern der wissenschaftlichen Begleitgruppe der Studie gesprochen, um herauszufinden, was die Ergebnisse f\u00fcr die Wissenschafts-Olympiade bedeuten.","body":" Im Gespr\u00e4ch:<\/strong> Edith Schnapper, Leiterin Nachwuchsf\u00f6rderung auf der Gesch\u00e4ftsstelle der SATW, und Prof. Dr. Thomas Studer, Informatikprofessor an der Universit\u00e4t Bern.<\/p>\r\n Edith Schnapper: <\/strong>Die Ergebnisse sind den Zahlen des letzten MINT-Nachwuchsbarometers von vor zehn Jahren sehr \u00e4hnlich. Die Abk\u00fcrzung \u201cMINT\u201d ist nach wie vor nur in unserer Bubble und bei Lehrpersonen bekannt, das ist uns bewusst. Viel wichtiger ist aber die Frage, wie wir jungen Menschen Wissenschaft und Technik n\u00e4herbringen. Oft wird empfohlen, ganz fr\u00fch damit zu beginnen, das ist sinnvoll, aber die Sekundarstufe I ist entscheidend, weil sich hier die Berufswahl entscheidet. Was bei den Jugendlichen wirkt, sind Erfolgserlebnisse \u2013 dann bleibt man dran.<\/p>\r\n Thomas Studer:<\/strong> Die Zahlen sind seit der letzten Erhebung ein bisschen besser geworden \u2013 aber es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn es noch besser w\u00fcrde. Zum Beispiel gibt es bei der Geschlechtergleichheit weiterhin Luft nach oben. Grunds\u00e4tzlich sind wir aber auf dem richtigen Weg. Das Grundlagenfach Informatik zum Beispiel ist sichtbarer geworden.<\/p>\r\n Thomas Studer:<\/strong> Ich h\u00f6re oft, dass sich Studentinnen und Sch\u00fclerinnen abgeschreckt f\u00fchlen, wenn m\u00e4nnliche Kollegen mit Fachjargon um sich werfen \u2013 egal, ob sie ihn wirklich verstehen oder nicht. Ein monoedukatives Setting kann da eine andere Erfahrung bieten. Manchmal ist es aber schwierig, wegen der problematischen Selbsteinsch\u00e4tzung \u00fcberhaupt genug Frauen zur Teilnahme zu bewegen \u2013 da m\u00fcssen auch die Lehrpersonen die Sch\u00fclerinnen aktiv motivieren. <\/p>\r\n Edith Schnapper:<\/strong> Grunds\u00e4tzlich braucht es Empowerment, ja \u2013 aber nicht nur die St\u00e4rkung des Individuums, sondern eine systemische Ver\u00e4nderung. Generell ist es bei ausserschulischen Lernorten wichtig, bestehende Stereotype bewusst zu hinterfragen und nicht ungewollt zu reproduzieren \u2013 zum Beispiel, dass die Jungs engagiert basteln und forschen, w\u00e4hrend die M\u00e4dchen das Protokoll schreiben und beobachten. Ihr k\u00f6nntet euch den Olympiaden-Prozess anschauen, Runde f\u00fcr Runde. Sind die Olympiaden inklusiv? Es k\u00f6nnte sich auch lohnen, \u00fcber eine Quote nachzudenken. Es ist keine L\u00f6sung f\u00fcr alles, aber es hilft, das System auszubalancieren. Da eure Freiwilligen vor allem ehemalige Teilnehmende sind, w\u00e4re das hier sehr wichtig. Je mehr Vorbilder die Frauen haben, desto mehr Lust haben sie, mitzumachen.<\/p>\r\n Thomas Studer: <\/strong>Ich denke nicht, dass es entmutigend ist, bei einer Wissenschafts-Olympiade nicht weiterzukommen, weil man das ja auch nicht unbedingt erwartet. Ich sehe eher die positive Seite: all jene, die \u00fcberraschend weiterkommen und es sich selbst gar nicht zugetraut h\u00e4tten.<\/p>\r\n <\/p>\r\n Thomas Studer am Finale der Informatik-Olympiade.<\/p>\r\n\r\n Thomas Studer:<\/strong> Meine Frau und ich sind beide in der Informatik t\u00e4tig, aber Jasmin hat das Programmieren erst im Unterricht im Gymnasium so richtig gepackt. Irgendwann konnte ich ihr gar nicht mehr genug Aufgaben geben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich ihr dann die Informatik-Olympiade empfohlen. <\/p>\r\n Edith Schnapper:<\/strong> Weil die Eltern wichtig sind, binden wir sie im SATW-Programm SwisstecLadies<\/a> mit ein. Sie kommen an die Pr\u00e4sentation der Projekte und sehen dort, wie talentiert und interessiert ihre T\u00f6chter sind. Wir bieten auch Mutter-Tochter-Workshops an, in denen weibliche Bezugspersonen der Mentees eigene Ber\u00fchrungs\u00e4ngste abbauen und einen positiven Zugang zu MINT-Themen entwickeln k\u00f6nnen. <\/p>\r\n Edith Schnapper:<\/strong> Bei den TecDays<\/a> der SATW gibt es sehr viele Angebote von Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Was besonders gut l\u00e4uft, ist beispielsweise das Bauen von Raketenprototypen. Das ist einfach umgesetzt, holt die Jugendlichen ab und macht Spass. Was neben der praktischen Herausforderung auch gut funktioniert, ist ein Gamification-Ansatz. Wir haben beispielsweise ein Angebot der HES-SO Valais-Wallis, bei dem zwei Gruppen mit einem gemeinsamen Ziel mathematische Aufgaben l\u00f6sen mussten.<\/p>\r\n Thomas Studer: <\/strong>Was ich aus dem Bericht auch schliesse ist, dass vermehrt ein Bewusstsein daf\u00fcr geschaffen werden sollte, dass auch das technische Handwerk zu MINT geh\u00f6rt. MINT ist nicht nur akademisch. Die Robotik-Olympiade oder auch der CanSat-Wettbewerb der Astronomie-Olympiade<\/a> k\u00f6nnten diese Wahrnehmung f\u00f6rdern. <\/p>\r\n Edith Schnapper: <\/strong>Ihr habt ein breites F\u00e4cherangebot. Euer Auftritt ist frisch, jugendlich und zielgruppengerecht und schafft es, Talente zu mobilisieren. Die Begleitung der Talente w\u00e4hrend des Wettbewerbs ist ein riesiger Mehrwert \u2013 es geht nicht nur um Leistung, sondern auch um \u00fcberfachliche Kompetenzen aufzubauen, wie Kreativit\u00e4t, kritisches Denken oder Teamarbeit. Engagierte Freiwillige und eine starke Community machen diese Begleitung m\u00f6glich. Auch die Chance, sich im Ausland mit den Besten aus aller Welt zu treffen, zu lernen und sich auszutauschen, ist f\u00fcr junge Menschen ein wichtiger Schritt. <\/p>\r\n Sie m\u00f6chten wissen, wo die Schweiz bez\u00fcglich MINT steht? Im Begleitartikel<\/a> zum MINT-Nachwuchsbarometer 2026 finden Sie die wichtigsten Ergebnisse der Studie und den vollst\u00e4ndigen Bericht als PDF. <\/p>","datetime":1787735117,"datetimeend":0,"newstype":1,"newstypetext":null,"links":"","subjects":["Wissen"],"image":["https:\/\/science.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/9\/2\/csm_csm_Nachwuchsbarometer-2026_Visual_44eb472f8f_acb48725af.png"],"link":"https:\/\/science.olympiad.ch\/news\/news\/wie-wir-jugendliche-fuer-mint-begeistern-koennen","category":[{"uid":4,"title":"Verband"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5206,"title":"Schweizer Geographie-Olympioniken holen Bronze am Bosporus","teasertext":"Vom 11. - 17. August f\u00fchrte die Internationale Geographie-Olympiade 184 Jugendliche aus 50 L\u00e4ndern nach Istanbul. Wer bei diesem Wettbewerb gut abschneiden will, muss nicht etwa Hauptst\u00e4dte auswendig lernen. Stattdessen handelten die Pr\u00fcfungsfragen vom Klimawandel, Ki-Rechenzentren oder der Odyssee.","short":"Vom 11. bis 17. August f\u00fchrte die Internationale Geographie-Olympiade 184 Jugendliche aus 50 L\u00e4ndern nach Istanbul. Wer bei diesem Wettbewerb gut abschneiden will, muss nicht etwa Hauptst\u00e4dte auswendig lernen. Stattdessen handelten die Pr\u00fcfungsfragen vom Klimawandel, den Auswirkungen von KI-Rechenzentren oder auch von der Odyssee. Zwei Schweizer und ein Liechtensteiner wurden f\u00fcr ihre Antworten je mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet. Damit machten sie sich aber nicht direkt auf den Heimweg, sondern nahmen im Anschluss an die Olympiade an einer dreit\u00e4gigen Exkursion nach Kappadokien teil.","body":" Die Schweizer Delegation:<\/p>\r\n Die Liechtensteiner Delegation:<\/p>\r\n Bronze ging an Elia Fleischli, Gavriel Harvey und Serafin Risch.<\/p>\r\n Im vergangenen November<\/a> qualifizierten sich die besten Talente aus der Schweiz und dem F\u00fcrstentum Liechtenstein f\u00fcr die Teilnahme an der Internationalen Geographie-Olympiade<\/a> qualifiziert, die dieses Jahr in der T\u00fcrkei stattfand. In der Zwischenzeit nahmen zwei von ihnen erfolgreich an der kleineren Europ\u00e4ischen Geographie-Olympiade <\/a>teil. Die Reise in die T\u00fcrkei war f\u00fcr sie aber weit mehr als nur ein weiterer Wettbewerb.\u201d \u201cSehr viele sehr intelligente Leute als viele L\u00e4ndern waren dabei -, diese Gemeinschaft war das Sch\u00f6nste\u201d, findet Elias Bont. Die Jugendlichen erkundeten die spektakul\u00e4ren Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt Istanbul und zeigten einander w\u00e4hrend der \u201cCultural Night\u201d Spezialit\u00e4ten aus ihren jeweiligen L\u00e4ndern. Die Schweizer liessen die anderen Teilnehmenden beispielsweise Raclette degustieren.<\/p>\r\n Wer am Ende aufs Siegertreppchen steigen durfte, entschied sich durch eine schriftliche Pr\u00fcfung, eine Feldarbeit und ein Multimedia-Test. \u201cHier bei der Olympiade sieht man die ganze Bandbreite der Themen in der Geographie, und es hat mehr zu tun mit analytischem Denken als Auswendiglernen\u201d, erkl\u00e4rt Gavriel Harvey. Die Themen reichten vom Klimawandel in der Arktis bis hin zur Frage, wie die Zyklopeninseln aus Homers Odyssee entstanden sind. F\u00fcr die Feldarbeit analysierten die Jugendlichen vom Goldenen Horn aus die Str\u00f6mungsverh\u00e4ltnisse des Bosporus, und besch\u00e4ftigten sich mit Gentrifizierung und Erdbebenvorsorge. Das war nicht nur inhaltlich eine Herausforderung - auch im gehen eine leserliche Handschrift zu bewahren, war laut Janic Z\u00fcnd nicht ganz leicht: \u201cMir tun die Leute leid, die die Feldarbeit korrigieren mussten!\u201d Die Themenvielfalt in der Geographie begeistert die Olympioniken: \u201c Die Vernetzung aller Bereiche schafft ein breites Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Vorg\u00e4nge auf der ganzen Welt und sorgt f\u00fcr mehr Achtsamkeit im Alltag\u201d, so Elias Hohenegger.<\/p>\r\n Die Wissenschafts-Olympiade<\/a> f\u00f6rdert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativit\u00e4t und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10\u2019000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Pr\u00fcfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben. <\/p>\r\n JETZT SPENDEN<\/a><\/p>\r\n Zur freien Verwendung mit Quellenangabe. Download am Ende des Beitrags via Button. <\/p>\r\n Lara Gafner<\/p>\r\n Verantwortliche Marketing und Kommunikation<\/p>\r\n Wissenschafts-Olympiade Hochschulstrasse 6<\/p>\r\n 3012 Bern<\/p>\r\n +41 31 684 35 26<\/p>\r\n l.gafner@olympiad.ch<\/p>","datetime":1787176740,"datetimeend":0,"newstype":3,"newstypetext":"Medienmitteilung","links":"","subjects":["Resultate"],"image":["https:\/\/science.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/f\/f\/csm_Team_CH_un_FL_vor_blauer_Moschee_aa42ac1e33.jpg"],"link":"https:\/\/geography.olympiad.ch\/en\/singlenews\/news\/schweizer-geographie-olympioniken-holen-bronze-am-bosporus","category":[{"uid":8,"title":"Geographie"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5202,"title":"Neuer Medaillenrekord f\u00fcr Schweizer Informatik-Talente in Usbekistan","teasertext":"An der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) hat die Schweizer Delegation mit vier Medaillen ihr bisher bestes Resultat erreicht. Der Wettbewerb fand vom 9. bis 16. August in Taschkent statt und versammelte 375 Jugendliche aus 92 L\u00e4ndern.","short":"An der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) hat die Schweizer Delegation mit vier Medaillen ihr bisher bestes Resultat erreicht. Der Wettbewerb fand vom 9. bis 16. August in Taschkent statt und versammelte 375 Jugendliche aus 92 L\u00e4ndern. Zwei Schweizerinnen und zwei Schweizer feiern zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen.","body":" Silber:<\/p>\r\n Bronze<\/p>\r\n Das Wettkampfformat ist so einfach wie intensiv: An zwei Wettbewerbstagen erhalten die Teilnehmenden je drei r\u00e4tselhafte Aufgabenstellungen. Diese m\u00fcssen sie mit logischem Denken und Algorithmen l\u00f6sen und die L\u00f6sung programmieren. Andrej \u0160evera, der nicht zum ersten Mal dabei war, erz\u00e4hlt, dass ihm die Aufgaben letztes Jahr zwar besser gefallen haben - mit den Resultaten ist er aber zufrieden. Yuhua erz\u00e4hlt von einem etwas ungl\u00fccklichen ersten Wettbewerbstag. \u201cIch habe etwas nicht gel\u00f6st, das ich eigentlich k\u00f6nnen sollte \u2013 aber am zweiten Tag hatte ich ein Comeback!\u201d. <\/p>\r\n Die Teilnehmenden an der Internationalen Informatik-Olympiade<\/a> kn\u00fcpfen Kontakte zwischen Kulturen, zum Beispiel w\u00e4hrend ausgiebigen Spieleabenden. Was sie alle gemeinsam haben, ist das Interesse am Programmieren. \u201cInformatik ist logisch - man schaut sich an, was gegeben ist, was man herausfinden muss, und wo zwischen dazwischen eine Beziehung besteht, erkl\u00e4rt Laetitia.\" Neben dem Wettbewerb blieb auch Zeit f\u00fcr ein bisschen Tourismus. Ausfl\u00fcge f\u00fchrten die Delegation unter anderem zu Sehensw\u00fcrdigkeiten in der Stadt und zu einem Konzert auf einem Berg. F\u00fcr Andrej und Myriam, die im neuen Schuljahr erneut an der Schweizer Vorauswahl teilnehmen k\u00f6nnen, ist klar: Diese Chance lassen sie sich nicht entgehen.<\/p>\r\n Die Wissenschafts-Olympiade<\/a> f\u00f6rdert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativit\u00e4t und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10\u2019000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Pr\u00fcfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben. <\/p>\r\n JETZT SPENDEN<\/a><\/p>\r\n Zur freien Verwendung mit Quellenangabe (Informatik-Olympiade). Download am Ende des Beitrags via Button. Einzelportr\u00e4ts auf Anfrage.<\/strong><\/p>\r\n Lara Gafner<\/p>\r\n Verantwortliche Marketing und Kommunikation<\/p>\r\n Wissenschafts-Olympiade Hochschulstrasse 6<\/p>\r\n 3012 Bern<\/p>\r\n +41 31 684 35 26<\/p>\r\n l.gafner@olympiad.ch<\/p>","datetime":1787161260,"datetimeend":0,"newstype":3,"newstypetext":"Medienmitteilung","links":"","subjects":["Resultate"],"image":["https:\/\/science.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/c\/2\/csm_photo_2026-08-15_13-40-52_d358885e3b.jpg"],"link":"https:\/\/science.olympiad.ch\/news\/news\/neuer-medaillenrekord-fuer-schweizer-informatik-talente-in-usbekistan","category":[{"uid":9,"title":"Informatik"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5194,"title":"Preise f\u00fcr Schweizer Sprachwissenschafts-Talente in Rum\u00e4nien","teasertext":"Vom 26. Juli bis 2. August nahmen acht Schweizerinnen und Schweizer an der Internationalen Linguistik-Olympiade (IOL) in Bukarest teil und gewannen eine Bronzemedaille und zwei Ehrenmeldungen.","short":"Vom 26. Juli bis 2. August nahmen acht Schweizerinnen und Schweizer an der Internationalen Linguistik-Olympiade (IOL) in Bukarest teil und gewannen eine Bronzemedaille und zwei Ehrenmeldungen. Bei der IOL l\u00f6sen etwa 450 Jugendliche aus rund 50 L\u00e4ndern sprachliche R\u00e4tsel und entschl\u00fcsseln fremde Schriften. Mehrere Sprachen zu sprechen f\u00fchrt dabei nicht automatisch zum Erfolg \u2013 vielmehr geht es um logisches Denken und Mustererkennung.","body":" Das Schweizer Team holte erstmals seit seiner ersten Teilnahme<\/a> vor vier Jahren gleich drei Auszeichnungen, darunter die bisher zweite<\/a> Medaille:<\/p>\r\n Der Wettbewerb f\u00fcr junge Sprachtalente<\/a> bestand aus einer sechsst\u00fcndigen Einzelpr\u00fcfung am 28. Juli und einer Teampr\u00fcfung am 31. Juli. \u201cDie gr\u00f6sste Herausforderung ist es, alle Aufgaben in der gegebenen Zeit zu l\u00f6sen\u201d, findet Matteo. Hanna gefiel die Pr\u00fcfung im Team: \u201cDort muss man die Aufgaben nochmals anders angehen und neue Strategien f\u00fcr eine gute Zusammenarbeit entwickeln. Man ist dabei nicht allein und kann sich austauschen, was einem oft hilft, schneller weiterzukommen, wenn man gerade irgendwo stecken bleibt.\u201d <\/p>\r\n Zwischen den Pr\u00fcfungen besuchten die Teilnehmenden rum\u00e4nsiche Sehensw\u00fcrdigkeiten und tauschten sich untereinander aus. Gavriel erz\u00e4hlt, dass er bei der Schlusszeremonie die Unterschriften all der Teilnehmenden sammelte, mit denen er sich im Verlauf der Woche unterhalten hatte. \u00abFantastisch ist nicht nur, dass ich mich mit vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen unterhalten kann, sondern auch, dass ich mit ihnen \u00fcber das Thema sprechen kann, das mich am meisten begeistert, n\u00e4mlich die Linguistik\u00bb, meint Matteo. \u00abDa ich seit meiner Kindheit in einem mehrsprachigen Umfeld aufgewachsen bin, habe ich ein Interesse am Vergleich verschiedener Sprachen entwickelt.\u00bb<\/p>\r\n Es gehe bei der Linguistik nicht \u201cnur\u201d um Sprache, weil eine Sprache immer mit Kultur und Weltanschauung einhergeht, erkl\u00e4rt Alicia. \u201c Ausserdem verlangen die Aufgaben eine Art Logikverst\u00e4ndnis, das sonst nur selten ben\u00f6tigt wird.\u201d \u201cDas Tolle an der Linguistik ist wirklich, dass es logisches Denken und Kombinationsf\u00e4higkeit mit kulturellen Aspekten vereint\u201d, best\u00e4tigt Hanna. <\/p>\r\n F\u00fcr einige der Schweizer Teilnehmenden beginnt im Herbst mit dem Studium ein neuer Lebensabschnitt, andere besuchen weiterhin das Gymnasium. Zo\u00e9, Elihu und Gavriel sind sich einig, dass sie im kommenden Schuljahr noch einmal teilnehmen m\u00f6chten. \u201cIch hoffe auf eine Teilnahme an der IOL 2027 in Thailand, und dass ich dort noch besser abschneiden werde!\u201d, sagt Gavriel.<\/p>\r\n Die Wissenschafts-Olympiade<\/a> f\u00f6rdert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativit\u00e4t und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10\u2019000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Pr\u00fcfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben. Wer mitmachen m\u00f6chte, kann nach den Sommerferien online an den ersten Runden teilnehmen<\/a>.<\/p>\r\nBilder<\/span><\/h2>\r\n
Kontakt<\/span><\/h2>\r\n
Universit\u00e4t Bern<\/p>\r\nGibt es ein Ergebnis aus dem MINT-Nachwuchsbarometer, das Sie \u00fcberrascht hat?<\/span><\/h2>\r\n
Die Studie zeigt, dass sich Frauen in Mathematik, Informatik und Technik selbst schlechter einsch\u00e4tzen als M\u00e4nner, obwohl die objektive Kompetenzeinsch\u00e4tzung kaum Unterschiede zeigt. Bei mehreren Wissenschafts-Olympiaden zeigt sich, dass der Frauenanteil von<\/span> Runde zu Runde sinkt. Manche Olympiaden versuchen, das Selbstvertrauen junger Frauen mit monoedukativen Angeboten zu st\u00e4rken, z.B. das Womens\u2019 Weekend<\/a> der Physik-Olympiade oder die European Girls\u2019 Olympiad in Informatics<\/a>. Ist dieser Ansatz sinnvoll? Was k\u00f6nnte man sonst noch tun?<\/h2>\r\n
Die Studie beschreibt eine negative Selbsteinsch\u00e4tzung auch unabh\u00e4ngig vom Geschlecht als m\u00f6gliche H\u00fcrde f\u00fcr den MINT-Nachwuchs. Als Wissenschafts-Olympiaden halten wir Lehrpersonen dazu an, wenn m\u00f6glich mit der ganzen Klasse teilzunehmen und die Teilnahme so nicht davon abh\u00e4ngig zu machen, ob die Sch\u00fcler*innen sich selbst als talentiert einsch\u00e4tzen. Manche Lehrpersonen sehen das aber kritisch, da die Mehrheit der Sch\u00fcler*innen nach der ersten Runde nicht weiterkommt und davon entmutigt werden k\u00f6nnte. Was sagen Sie dazu? <\/span><\/h2>\r\n
<\/figure>\r\nDie Rolle der Eltern wird in der Studie ebenfalls hervorgehoben. Thomas Studer, Ihre Tochter Jasmin hat an der Informatik-Olympiade teilgenommen. Haben Sie sie darauf gebracht? <\/span><\/h2>\r\n
Ein interessantes Ergebnis der Studie: Das Interesse an MINT steigt, wenn es um konkrete Themen wie Medizin oder Umweltschutz geht. Was kann man daraus f\u00fcr die Nachwuchsf\u00f6rderung schliessen? <\/h2>\r\n
Was macht die Wissenschafts-Olympiade bereits gut? <\/span><\/h2>\r\n
Raclette mit neuen Freunden<\/h2>\r\n
Klimawandel, Korallenriffe, KI, Kinofilme<\/h2>\r\n
Bilder<\/span><\/h2>\r\n
Kontakt<\/span><\/h2>\r\n
Universit\u00e4t Bern<\/p>\r\nBilder<\/span><\/h2>\r\n
Kontakt<\/span><\/h2>\r\n
Universit\u00e4t Bern<\/p>\r\nKein reiner Einzelkampf<\/span><\/h2>\r\n
Unterwegs mit Gleichgesinnten<\/span><\/h2>\r\n
Logik trifft auf Kultur<\/span><\/h2>\r\n
N\u00e4chstes Ziel: Thailand<\/span><\/h2>\r\n