{"news":[{"uid":5082,"title":"Programmieren mit Meerblick","teasertext":"Die 6. European Girls\u2019 Olympiad in Informatics (EGOI) fand vom 12.-18. Mai in Cesenatico an der italienischen Adriak\u00fcste statt. Das vierk\u00f6pfige Schweizer Team, zu dem auch eine Liechtensteinerin geh\u00f6rte, kehrte mit drei Medaillen im Gep\u00e4ck nach Hause zur\u00fcck.","short":"Die 6. European Girls\u2019 Olympiad in Informatics (EGOI) fand vom 12.-18. Mai in Cesenatico an der italienischen Adriak\u00fcste statt. Talentierte junge Frauen aus rund 60 L\u00e4ndern lebten eine Woche lang gemeinsam ihre Begeisterung f\u00fcr Informatik aus. Das vierk\u00f6pfige Schweizer Team, zu dem auch eine Liechtensteinerin geh\u00f6rte, kehrte mit drei Medaillen im Gep\u00e4ck nach Hause zur\u00fcck.","body":"

Silber ging an Myriam Faltin (Coll\u00e8ge Andr\u00e9-Chavanne, GE) und Laetitia Sophia Orglmeister (Kantonale Mittelschule Uri). Beide haben dieses Jahr auch schon Erfolge bei Olympiaden in anderen F\u00e4chern gefeiert. Laetitia Sophia wird die Schweiz im Sommer zum Beispiel an den internationalen Runden in Astronomie<\/a> und Physik <\/a>vertreten, w\u00e4hrend Myriam im April bei zwei europ\u00e4ische Mathematik<\/a>-Wettbewerben<\/a> ausgezeichnet wurde. <\/p>\r\n

Laetitia Juppin de Fondaumi\u00e8re (Gymnasium Freudenberg, ZH) wurde in Cesenatico mit Bronze ausgezeichnet. <\/p>\r\n

Ausserdem schloss sich Ela Irmak (Liechtensteinisches Gymnasium) aus dem F\u00fcrstentum Liechtenstein dem Schweizer Team an. <\/p>\r\n

Riesenr\u00e4der und Geburtstagskuchen <\/h2>\r\n

Am 14. und 16. Mai fanden die jeweils f\u00fcnfst\u00fcndigen Pr\u00fcfungen statt. Die Teilnehmerinnen mussten Algorithmen implementieren, um logische Probleme<\/a> zu l\u00f6sen, die jeweils als kleine Geschichten pr\u00e4sentiert werden: Wie planen wir die Sitzordnung bei der Schlusszeremonie<\/a>? Welche Kuchen stellen alle Geburtstagsg\u00e4ste zufrieden<\/a>? Wie m\u00fcssen die Kabinen eines Riesenrads angeordnet sein<\/a>? Das L\u00f6sen von Problemen fasziniert die Teilnehmerinnen. \u201cEs macht vor allem Spass, wenn die L\u00f6sung, die man sich ausgedacht hat, dann auch wirklich funktioniert\u201d, so Laetitia Sophia. \u201cWenn es nicht klappt, weil man im Code ein Minuszeichen vergessen hat, ist es hingegen nicht so toll.\u201d <\/p>\r\n

Leider keine Goldmedaille<\/h2>\r\n

Obwohl sie Silber gewonnen haben, sind Laetitia Sophia und Myriam nicht ganz zufrieden mit ihren Resultaten. \u201cSie h\u00e4tten beide die Chance auf Gold gehabt, aber die zweite Pr\u00fcfung lief nicht so gut\u201d, erkl\u00e4rt Teamleiterin Hannah Oss. Die Bronzegewinnerin Laetitia Juppin de Fondaumi\u00e8re freut sich sehr \u00fcber ihre Leistung. Ela erhielt keine Auszeichnung, ist zeigt sich aber trotzdem zufrieden, denn sie habe keine allzu hohen Erwartungen gehabt. Nach der Matura wird sie an der ETH Z\u00fcrich Informatik studieren. Auch die andere Teilnehmerinnen planen ein Studium im MINT-Bereich - und weitere Olympiaden-Teilnahmen w\u00e4hrend ihrer restlichen Schuljahre. <\/p>\r\n

Eine Schweizer Initiative f\u00fcr mehr Frauen in der Informatik<\/h2>\r\n

Die European Girls\u2019 Olympiad in Informatics wurde 2021 von Schweizer Studierenden<\/a> gegr\u00fcndet, um weibliche Talente in der immer noch m\u00e4nnlich dominierten Informatik zu f\u00f6rdern. An der EGOI treffen sie auf Gleichgesinnte und Vorbilder und werden ermutigt, weiterhin an der Olympiade teilzunehmen und vielleicht sogar eine Laufbahn in der Informatik einzuschlagen. Die diesj\u00e4hrige Ausgabe<\/a> in Italien bot den Teilnehmerinnen neben der intellektuellen Herusforderung auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm, zum Beispiel mit einer Exkursion nach San Marino oder einer Eurovision-Watchparty. <\/p>\r\n

\u00dcber uns<\/h2>\r\n

Die Wissenschafts-Olympiade<\/a> f\u00f6rdert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativit\u00e4t und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10\u2019000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Pr\u00fcfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft.  Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben.<\/p>\r\n

Bilder<\/span><\/h2>\r\n

Zur freien Verwendung mit Quellenangabe. Download am Ende des Beitrags via Button. <\/p>\r\n

Kontakt<\/span><\/h2>\r\n

Lara Gafner<\/p>\r\n

Verantwortliche Marketing und Kommunikation<\/p>\r\n

Wissenschafts-Olympiade
Universit\u00e4t Bern<\/p>\r\n

Hochschulstrasse 6<\/p>\r\n

3012 Bern<\/p>\r\n

+41 31 684 35 26<\/p>\r\n

l.gafner@olympiad.ch<\/p>","datetime":1779280260,"datetimeend":0,"newstype":3,"newstypetext":"Medienmitteilung","links":"","subjects":["Resultate"],"image":["https:\/\/science.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/1\/f\/csm_PXL_20260517_104723321_312d583195.jpg"],"link":"https:\/\/science.olympiad.ch\/news\/news\/programmieren-mit-meerblick","category":[{"uid":9,"title":"Informatik"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5083,"title":"Jugendliche knacken Sprachr\u00e4tsel an Linguistik-Olympiade","teasertext":"Sprechen Sie \u201cHakhun\u201d oder \u201cNenets\u201d? Wahrscheinlich nicht. Die zw\u00f6lf Champions der Linguistik-Olympiade k\u00f6nnen sich auch nicht in diesen seltenen Sprachen unterhalten. Trotzdem haben sie erfolgreich Pr\u00fcfungsaufgaben dazu gel\u00f6st - nur mit logischem Denken und Sprachgef\u00fchl.","short":"Sprechen Sie \u201cHakhun\u201d oder \u201cNenets\u201d? Wahrscheinlich nicht. Die zw\u00f6lf Champions der Linguistik-Olympiade k\u00f6nnen sich auch nicht in diesen seltenen Sprachen unterhalten. Trotzdem haben sie erfolgreich Pr\u00fcfungsaufgaben dazu gel\u00f6st - nur mit logischem Denken und Sprachgef\u00fchl. Letzte Woche bereiteten sich die jungen Talente in Les Diablerets auf die internationale Runde in Rum\u00e4nien vor.","body":"

Am 28. Februar nahmen rund 100 Jugendliche am Finale der Schweizer Linguistik-Olympiade an der Universit\u00e4t Bern teil. Nun ist bekannt, wer die je vier Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gewonnen hat:<\/p>\r\n

Rang<\/strong><\/td>Name<\/strong><\/td>Schule<\/strong><\/td>Wohnort<\/strong><\/td><\/tr>
Gold und beste L\u00f6sung \"Nenets\" und \"Hakhun\"<\/span><\/td>Vincent von Planta<\/span><\/td>Gymnasium Freudenberg (ZH)<\/span><\/td>Z\u00fcrich (ZH)<\/span><\/td><\/tr>
Gold und beste L\u00f6sung \"Hakhun\"<\/span><\/td>Gavriel Harvey<\/span><\/td>Kantonsschule Uetikon am See (ZH)<\/span><\/td>M\u00e4nnendorf (ZH)<\/span><\/td><\/tr>
Gold und beste L\u00f6sung \"Hakhun\"<\/span><\/td>Elihu Bao<\/span><\/td>Kantonsschule Wettingen (AG)<\/span><\/td>Wettingen (AG)<\/span><\/td><\/tr>
Gold und beste L\u00f6sung \"Geb\u00e4rdensprache\"<\/span><\/td>Hanna Balmer<\/span><\/td>Kantonsschule Z\u00fcrich Nord (ZH)<\/span><\/td>Z\u00fcrich (ZH)<\/span><\/td><\/tr>
Silber<\/span><\/td>Matteo Borger<\/span><\/td>Coll\u00e8ge Clapar\u00e8de (GE)<\/span><\/td>Vandoeuvres (GE)<\/span><\/td><\/tr>
Silber<\/span><\/td>Alicia Spirig<\/span><\/td>Gymnasium Friedberg (SG)<\/span><\/td>Brunnadern (SG)<\/span><\/td><\/tr>
Silber<\/span><\/td>Sophia Cojocaru<\/span><\/td>Kantonsschule Uetikon am See (ZH)<\/span><\/td>M\u00e4nnendorf (ZH)<\/span><\/td><\/tr>
Silber<\/span><\/td>Zo\u00e9 Faller<\/span><\/td>Gymnase de la Cit\u00e9 (VD)<\/span><\/td>Lausanne (VD)<\/span><\/td><\/tr>
Bronze<\/span><\/td>Hugo Deutsch<\/span><\/td>Liceo Cantonale Di Lugano 1 (TI)<\/span><\/td>Lugano (TI)<\/span><\/td><\/tr>
Bronze<\/span><\/td>Lena Kochs<\/span><\/td>Gymnasium am M\u00fcnsterplatz (BS)<\/span><\/td>Basel (BS)<\/span><\/td><\/tr>
Bronze<\/span><\/td>Am\u00e9lie Rocher<\/span><\/td>Gymnase de la Cit\u00e9 (VD)<\/span><\/td>Chavannes-pr\u00e8s-Renens (VD)<\/span><\/td><\/tr>
Bronze<\/span><\/td>Jan Staerkle<\/span><\/td>Kantonsschule Hohe Promenade (ZH)<\/span><\/td>Forch (ZH)<\/span><\/td><\/tr>
Beste L\u00f6sung Maltesisch<\/span><\/td>Laetitia Orglmeister<\/span><\/td>Kantonale Mittelschule Uri (UR)<\/span><\/td>Fl\u00fcelen (UR)<\/span><\/td><\/tr>
Beste L\u00f6sung Cham<\/span><\/td>Sybille P\u00e9quignot<\/span><\/td>Lyc\u00e9e-Coll\u00e8ge des Creusets (VS)<\/span><\/td>Arbaz (VS)<\/span><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\r\n\r\n

Vincent von Planta, Gavriel Harvey und Sophia Cojocaru durften schon letztes Jahr an der Internationalen Linguistik-Olympiade teilnehmen, damals in Taiwan<\/a>. Dieses Jahr werden sie Ende Juli nach Bukarest<\/a> reisen, zusammen mit den restlichen Gewinner*innen der Gold- und Silbermedaillen. Die Top 8 verbrachten das Auffahrtswochenende in einem Vorbereitungscamp im verschneiten Les Diablerets, in das auch die Bronze-Gewinner*innen eingeladen waren. Dort fand die offizielle Medaillenvergabe statt, nachdem die Resultate im April per E-Mail verk\u00fcndet worden waren.<\/p>\r\n

Von den Teilnehmenden der Linguistik-Olympiade wird nicht erwartet, dass sie das Vokabular seltener Sprachen kennen oder sich in Geb\u00e4rdensprache verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, durch analytisches Denken anhand von wenigen Hinweisen den Aufbau einer fremden Sprache zu durchschauen. <\/p>\r\n

\u00dcber uns<\/span><\/h2>\r\n

Die Wissenschafts-Olympiade<\/a> f\u00f6rdert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativit\u00e4t und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10\u2019000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Pr\u00fcfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft.  Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben.<\/p>\r\n

Bilder<\/span><\/h2>\r\n

Zur freien Verwendung mit Quellenangabe. Download am Ende des Beitrags via Button. <\/p>\r\n

Kontakt<\/span><\/h2>\r\n

Lara Gafner<\/p>\r\n

Verantwortliche Marketing und Kommunikation<\/p>\r\n

Wissenschafts-Olympiade
Universit\u00e4t Bern<\/p>\r\n

Hochschulstrasse 6<\/p>\r\n

3012 Bern<\/p>\r\n

+41 31 684 35 26<\/p>\r\n

l.gafner@olympiad.ch<\/p>","datetime":1779280260,"datetimeend":0,"newstype":3,"newstypetext":"Medienmitteilung","links":"","subjects":["Resultate"],"image":["https:\/\/science.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/2\/d\/csm_Pruefung_Februar_efc1ff38fe.jpeg"],"link":"https:\/\/linguistics.olympiad.ch\/news\/news\/jugendliche-knacken-sprachraetsel-an-linguistik-olympiade","category":[{"uid":53,"title":"Linguistik"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5081,"title":"Philosophieren in Polen","teasertext":"Vom 14. bis 17. Mai fand in Warschau die 34. Internationale Philosophie-Olympiade f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler statt. 56 L\u00e4nder waren vertreten. Die Teilnehmenden diskutierten, schrieben Essays, gewannen Medaillen und erkundeten die Stadt. Zwei Schweizerinnen und eine Liechtensteinerin waren dabei.","short":"Vom 14. bis 17. Mai fand in Warschau die 34. Internationale Philosophie-Olympiade (IPO) f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler statt. 56 L\u00e4nder waren vertreten - so viele wie noch nie zuvor. Die Teilnehmenden diskutierten, schrieben Essays, gewannen Medaillen und erkundeten die Stadt. Zwei Schweizerinnen und eine Liechtensteinerin waren dabei:","body":"