{"news":[{"uid":5186,"title":"Doppelgold in China: Schweizer Mathematik-Talente \u00fcbertreffen alle Erwartungen","teasertext":"Vom 9. bis 21. Juli versammelte die Internationale Mathematik-Olympiade \u00fcber 600 junge Mathegenies in Shanghai. Zwei Genfer gewannen Gold, ein Urner und eine Urnerin Bronze, zwei weitere Jugendliche aus Genf und Freiburg erhielten Ehrenmeldungen. Was steckt hinter dem erstaunlichen Erfolg?","short":"Vom 9. bis 21. Juli versammelte die Internationale Mathematik-Olympiade (IMO) \u00fcber 600 junge Mathegenies aus \u00fcber 100 L\u00e4ndern in Shanghai. Zwei Genfer gewannen Gold, ein Urner und eine Urnerin Bronze, zwei weitere Jugendliche aus Genf und Freiburg erhielten Ehrenmeldungen. Vor drei Jahren war bereits eine einzelne Goldmedaille f\u00fcr die Schweiz eine einzigartige Sensation. Seit 2023 feiert die Schweizer Mathematik-Olympiade eine erstaunliche Erfolgsstr\u00e4hne. Was steckt dahinter?","body":"
Gold ging an:<\/p>\r\n
Bronze ging an: <\/p>\r\n
Folgende Schweizer wurden mit Ehrenmeldungen ausgezeichnet:<\/p>\r\n
Erstmals seit 2014 stammte die Mehrheit der Schweizer Teilnehmenden aus der franz\u00f6sischsprachigen Schweiz. <\/p>\r\n
Jovian Soejono stand bei der Schlusszeremonie am Montag nicht zum ersten Mal auf dem Podest. Schon 2025 gewann er eine Goldmedaille an der IMO, damals in Australien. Vor ihm war dies 2006, 2023 und 2024 erst drei anderen Schweizern gelungen, darunter Mathys Douma, der nun drei Jahre nach seinem eigenen Sieg die Schweizer Delegation in China begleitete. Diese Leistungen sorgen daf\u00fcr, dass die Schweiz es beim prestigetr\u00e4chtigen Mathe-Wettbewerb f\u00fcr Jugendliche in den letzten Jahren unter die 20 st\u00e4rksten L\u00e4nder geschafft hat. <\/p>\r\n
Rangliste<\/a><\/p>\r\n Dies ist beachtlich, nicht nur wegen der kleinen Gr\u00f6sse des Landes, sondern auch, weil Teilnehmende in anderen L\u00e4ndern schulisch st\u00e4rker entlastet werden, erkl\u00e4rt Tanish Patil vom Vorstand der Schweizer Mathematik-Olympiade. Andernorts werden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler beispielsweise von Abschlusspr\u00fcfungen dispensiert. Schulen in der Schweiz legen hingegen Wert darauf, dass Jugendliche nicht zu viel fehlen, auch nicht f\u00fcr die Talentf\u00f6rderung. Organisiert wird die Schweizer Mathematik-Olympiade rein ehrenamtlich. Studierende und ehemalige Teilnehmende geben ihre Erfahrungen weiter, denn die Aufgaben der Mathematik-Olympiade unterscheiden sich stark von der Schulmathematik. Mit dem Cours Euler der EPFL, der Junior Euler Society der Universit\u00e4t Z\u00fcrich oder der ETH Math Youth Academy existieren in der Schweiz mehrere Angebote, die Mathetalente bereits in sehr jungem Alter f\u00f6rdern und f\u00fcr die Olympiade entdecken, so Tanish Patil. Er betont ausserdem die Diversit\u00e4t der Schweiz als Ressource. \u201cViele unserer besten Teilnehmenden haben Wurzeln in unterschiedlichen Ecken der Welt.\" <\/p>\r\n IMO 2030 in der Schweiz:<\/strong> In Shanghai wurde die Kandidatur der Schweiz als Gastgeberland der IMO angenommen. 2030 soll der Grossanlass in Lausanne stattfinden.<\/p>\r\n J\u00e4hrlich nehmen etwa 1800 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an der ersten Runde der Schweizer Mathematik-Olympiade teil. Welche von ihnen es bis zur IMO schaffen, entscheidet sich im Verlauf mehrerer Runden. \u201cIch hatte mir f\u00fcr dieses Jahr fest vorgenommen, mich f\u00fcr die IMO zu qualifizieren und freue mich, dass ich dabei war, unabh\u00e4ngig von den Resultaten\u201d, so Beno\u00eet Schmit. Die Teilnehmenden werden auf jeder Stufe nicht nur gepr\u00fcft, sondern auch gef\u00f6rdert. W\u00e4hrend Workshops, Camps und Wettbewerben wachsen die jungen Menschen zu einer Gemeinschaft zusammen und finden Freunde aus aller Welt. Dieses Jahr verbrachte das Schweizer Team vor der Reise nach China Zeit in Ljubljana, wo sie mit dem slowenischen Team zusammen in mathematische R\u00e4tsel eintauchten. \u201cDas Beste an der IMO ist die Atmosph\u00e4re\u201d, sagt Beno\u00eet. \u201cMan lernt Leute kennen, die auch eine Leidenschaft f\u00fcr Mathe haben, was es einfacher macht, ein Gespr\u00e4ch anzufangen.\u201d <\/p>\r\n Die Wissenschafts-Olympiade<\/a> f\u00f6rdert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativit\u00e4t und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10\u2019000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Pr\u00fcfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben. Wer mitmachen m\u00f6chte, kann nach den Sommerferien online an den ersten Runden teilnehmen<\/a>.<\/p>\r\n JETZT SPENDEN<\/u><\/a><\/p>\r\n Zur freien Verwendung mit Quellenangabe (Schweizer Mathematik-Olympiade). Download am Ende des Beitrags via Button. <\/p>\r\n Lara Gafner<\/p>\r\n Verantwortliche Marketing und Kommunikation<\/p>\r\n Wissenschafts-Olympiade Hochschulstrasse 6<\/p>\r\n 3012 Bern<\/p>\r\n +41 31 684 35 26<\/p>\r\n l.gafner@olympiad.ch<\/p>","datetime":1784660100,"datetimeend":0,"newstype":3,"newstypetext":"Medienmitteilung","links":"","subjects":["Results"],"image":["https:\/\/science.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/8\/f\/csm_IMO_Delegation_6eaea0a7d5.jpeg"],"link":"https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/en\/news\/news\/doppelgold-in-china-schweizer-mathematik-talente-uebertreffen-alle-erwartungen","category":[{"uid":10,"title":"Mathematics"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5184,"title":"Schweizer Sch\u00fcler gewinnen erstmals Gold bei der Internationalen Wirtschafts-Olympiade","teasertext":"Das f\u00fcnfk\u00f6pfige Schweizer Team bei der 9. Internationalen Wirtschafts-Olympiade (12.-20. Juli in Shenzhen, China) hat einen neuen Rekord gesetzt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs gewannen Schweizer Jugendliche Goldmedaillen \u2013 und zwar nicht nur eine, sondern gleich zwei.","short":"Das f\u00fcnfk\u00f6pfige Schweizer Team bei der 9. Internationalen Wirtschafts-Olympiade (12.-20. Juli in Shenzhen, China) hat einen neuen Rekord gesetzt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs gewannen Schweizer Jugendliche Goldmedaillen \u2013 und zwar nicht nur eine, sondern gleich zwei. Zudem r\u00e4umten die jungen Talente zwei Silbermedaillen, eine Bronzemedaille und den zweiten Rang im Business Case ab.","body":" Gold ging an:<\/p>\r\n Eric L\u00fcscher wurde insgesamt 5. von ungef\u00e4hr 260 Teilnehmenden. Bevor er sich im Mai f\u00fcr die internationale Teilnahme im Fach Wirtschaft qualifizierte<\/a>, hatte er an den nationalen Finals der Physik-, Philosophie- und Mathematik-Olympiaden bereits Medaillen gewonnen. F\u00fcr Elihu Bao, der n\u00e4chste Woche nach Rum\u00e4nien weiterreist f\u00fcr die Internationale Linguistik-Olympiade, war es schon die zweite Teilnahme an der Internationalen Wirtschafts-Olympiade.<\/a><\/p>\r\n Silber ging an: <\/p>\r\n Bronze ging an: <\/p>\r\n Rangliste<\/u><\/a><\/p>\r\n Der Wettbewerb der Internationalen Wirtschafts-Olympiade besteht aus zwei Einzelpr\u00fcfungen zu \u00d6konomie und Finanzen sowie einem \u201cBusiness Case\u201d, der als Team innerhalb von 24 Stunden erarbeitet und der Jury pr\u00e4sentiert wird. <\/p>\r\n Die Aufgabe war es, zu beurteilen, ob sich eine Sonderwirtschaftszone f\u00fcr die Schweiz lohnen w\u00fcrde. \"Unsere Analyse hat ergeben, dass dies nicht sinnvoll w\u00e4re und dass der beste Weg, das langfristige Wachstum der Schweizer Wirtschaft zu f\u00f6rdern, darin besteht, mehr Geld in Schweizer Start-ups zu investieren\", erkl\u00e4rt Harry Willeke. F\u00fcr ihre L\u00f6sung erhielt die Schweiz nach Kanada die zweith\u00f6chste Punktzahl im Business Case.<\/p>\r\n Vorbereitet hatten sich die Schweizerinnen und Schweizer unter anderem, indem sie online als Gastdelegation am nationale Finale von Singapur teilnahmen - mit grossem Erfolg. <\/p>\r\n Neben den Medaillen bot die Wirtschafts-Olympiade den Teilnehmenden auch die Gelegenheit, sich ein internationales Netzwerk aufzubauen und das Gastgeberland kennenzulernen. Elihu Bao erz\u00e4hlt, dass er sogar ein paar alte Bekannte traf, da es seine zweite Teilnahme am Wettbewerb war. N\u00e4chstes Jahr m\u00f6chte er erneut teilnehmen und eine noch eine bessere Punktzahl erzielen.<\/p>\r\n Die Wirtschafts-Olympiade<\/a> ist Teil der Wissenschafts-Olympiade<\/a>, die Wettbewerbe in elf F\u00e4chern anbietet, und eines der sechs praxisorientierten Wirtschafts- und Meinungsbildungsprogramme von Young Enterprise Switzerland (YES)<\/a>. An der Wirtschafts-Olympiade k\u00f6nnen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bis zum Alter von 19 Jahren teilnehmen. In einem ersten Schritt legen die Jugendlichen online eine Pr\u00fcfung zu Wirtschaftsthemen ab. Die zw\u00f6lf Teilnehmenden mit der h\u00f6chsten Punktzahl qualifizieren sich f\u00fcr das nationale Finale. Als Vorbereitung darauf dient ein dreit\u00e4giges Innovation Camp. Die f\u00fcnf Gewinnerinnen und Gewinner des nationalen Finals reisen an die Internationale Wirtschafts-Olympiade<\/a>. Wer mitmachen m\u00f6chte, kann nach den Sommerferien online an der ersten Runde teilnehmen.<\/a><\/p>\r\n JETZT SPENDEN<\/u><\/a><\/p>\r\n Zur freien Verwendung mit Quellenangabe (YES). Download am Ende des Beitrags via Button. Einzelportr\u00e4ts auf Anfrage.<\/strong><\/p>\r\n Lara Gafner<\/p>\r\n Verantwortliche Marketing und Kommunikation<\/p>\r\n Wissenschafts-Olympiade Hochschulstrasse 6<\/p>\r\n 3012 Bern<\/p>\r\n +41 31 684 35 26<\/p>\r\n l.gafner@olympiad.ch<\/p>","datetime":1784656500,"datetimeend":0,"newstype":3,"newstypetext":"Medienmitteilung","links":"","subjects":["Results"],"image":["https:\/\/science.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/6\/f\/csm_IEO_Team_Switzerland_mit_Panda_056abc97a6.jpg"],"link":"","category":[{"uid":49,"title":"Economics"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5188,"title":"Vierfache Bronze f\u00fcr Schweizer an der Internationalen Chemie-Olympiade in Usbekistan","teasertext":"1987 nahmen erstmals vier Schweizer an der Internationalen Chemie-Olympiade teil - die erste Schweizer Teilnahme an einer Wissenschafts-Olympiade. Dieses Jahr (10.-19. Juli in Taschkent) bringen erstmals alle vier Delegationsmitglieder eine Medaille mit nach Hause.","short":"Wenn sie Laborkittel und Schutzbrillen aufsetzen und Strukturformeln notieren, sind die Teilnehmenden der Internationalen Chemie-Olympiade (IChO) in ihrem Element. 1987 nahmen erstmals vier Schweizer an der Internationalen Chemie-Olympiade teil - die erste Schweizer Teilnahme an einer Wissenschafts-Olympiade. Dieses Jahr (10.-19. Juli in Taschkent) bringen erstmals alle vier Delegationsmitglieder eine Medaille mit nach Hause - das bisher beste Schweizer Gesamtergebnis:","body":" Das F\u00fcrstentum Liechtenstein wurde vertreten von: <\/p>\r\n Je f\u00fcnf Stunden dauerten die theoretische und die praktische Pr\u00fcfung w\u00e4hrend der IChO. \u201cDie Pr\u00fcfungen waren zwar intensiv und lang, haben mir aber viel Spass bereitet. Besonders die praktische Pr\u00fcfung, bei der man oft schon schnell einsch\u00e4tzen kann, ob einem eine Aufgabe gelungen ist\u201d, sagt Leandro. Die Fragen behandelten diverse Themen, zum Beispiel sogenannte Covalent Organic Frameworks (COFs), Strukturen, mit der bestimmte Molek\u00fcle eingefangen werden k\u00f6nnten - zum Beispiel CO2<\/sub>. 2025 erhielten drei Forschende den Nobelpreis f\u00fcr ihre Forschung zu einem verwandten Thema. \u201cIch mag die naturwissenschaftliche Herangehensweise und die Chemie ist das perfekte Beispiel daf\u00fcr\u201d, sagt Lukas \u00fcber seine Faszination f\u00fcr das Fach. \u201cWir versuchen, Dinge zu erkl\u00e4ren, die wir nicht sehen k\u00f6nnen.\u201d <\/p>\r\n Auch ausserhalb des Labors wartete ein spannendes Programm auf die Teilnehmenden, darunter Ausfl\u00fcge zu Moscheen, ein Besuch in einem Freizeitpark, ein Schachturnier oder Public Viewings f\u00fcr die Fussball-WM. Dei Handys hatten die Teilnehmenden nicht dabei. Wie es bei Internationalen Wissenschafts-Olympiaden \u00fcblich ist, mussten sie sich w\u00e4hrend mehrerer Tage von ihren elektronischen Ger\u00e4ten trennen, um Betrugsversuchen vorzubeugen. Apollo wusste diese Regel zu sch\u00e4tzen: \u201cOhne die Handys haben wir uns mehr miteinander unterhalten, Geschichten ausgetauscht und echte Freundschaften geschlossen. Es war inspirierend, von Leuten umgeben zu sein, die es wirklich lieben, Neues zu lernen. Das wird mir l\u00e4nger in Erinnerung bleiben als der eigentliche Wettbewerb.\u201d Der Genfer hat auf nationaler Ebene mehrere Wissenschafts-Olympiaden ausprobiert und schaffte es ins Chemie-Finale im April,<\/a> was ihm das Selbstvertrauen gab, tiefer ins Fach einzutauchen: \u201cW\u00e4ren die Leute bei der Chemie-Olympiade nicht so leidenschaftlich gewesen, h\u00e4tte ich wohl nie so eine grosse Liebe zur Chemie entwickelt.\u201d<\/p>\r\n Die Wissenschafts-Olympiade<\/a> f\u00f6rdert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativit\u00e4t und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10\u2019000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Pr\u00fcfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben. Wer mitmachen m\u00f6chte, kann nach den Sommerferien online an den ersten Runden teilnehmen<\/a>.<\/p>\r\nDas Geheimnis des Erfolgs <\/span><\/h2>\r\n
Mehr als ein Wettbewerb<\/span><\/h2>\r\n
Bilder<\/span><\/h2>\r\n
Kontakt<\/span><\/h2>\r\n
Universit\u00e4t Bern<\/p>\r\nBilder<\/span><\/h2>\r\n
Kontakt<\/span><\/h2>\r\n
Universit\u00e4t Bern<\/p>\r\nVom Nobelpreis zur Pr\u00fcfungsfrage<\/span><\/h2>\r\n
Handy-Entzug f\u00f6rdert sozialen Austausch<\/span><\/h2>\r\n