06.10.2020

Vom Bildschirm auf die Bühne

Ruhig und routiniert beginnt das Olympiaden-Jahr 19/20. Dann wird es aussergewöhnlich und digital. Enden tut es analog und goldig – mit der Abschlussfeier, dem Science Olympiad Day am 26. September 2020 an der Uni Bern.

[Translate to English:] Auf der Bühne werden die tollen Leistungen der Jugendlichen gefeiert. Bilder: Mihai Dricu

[Translate to English:] Applaus für 5 von rund 350 Volunteers.

[Translate to English:] Aaron Griesser und Nicolas Faesch gewinnen den Preis für die beste internationale Leistung 2019. Es fehlt: Stephan Koenig

[Translate to English:] Auch der internationale Teampreis geht an die Robotik.

[Translate to English:] Die Uni Bern würdigt sechs TeilnehmerInnen mit dem Förderpreis. Hier im Bild: Svenja Hammer, Philosophie-Olympiade…

[Translate to English:] … und Tobias Riesen, Physik-Olympiade.

[Translate to English:] Marktplatz: Glace schlemmen bei den PhysikerInnen…

[Translate to English:] …DenkerInnen retten bei den PhilosophInnen…

[Translate to English:] …mit Farben experimentieren bei den ChemikerInnen.

Wer feiert wen?

Die Finalistinnen und Finalisten schauen 2020 aussergewöhnlich viel in Bildschirme. Denn die Olympiaden gehen online, als der Corona-Virus die Schweiz erreicht. Kurse, Tests und Finals finden im Netz statt. Ende September dann betreten viele Jugendliche zum ersten Mal eine olympische Bühne: Am Science Olympiad Day feiern die neun Olympiaden zusammen das Jahresende. Im Saal applaudieren die Hände und Füsse, die Medaillen glänzen. In den gelben Couverts warten die Diplome und Geldpreise für die tollen wissenschaftlichen Leistungen.

 

Kurz im Rampenlicht stehen auch die Volunteers. Lange Tage und Nächte haben sie gearbeitet, um die Olympiaden 2019/20 durchzuführen. In Zahlen: 350 Personen haben 20'000 Stunden investiert, in Schweizer Franken entspricht das einer halben Million (mehr dazu bald in unserem Jahresbericht 2020 oder im Quiz von 2019).  

 

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Who is who? Die neun Olympiaden stellen sich vor. Video: Lara Gafner

 

Wer tanzt auf mehreren Hochzeiten?

Einige Jugendliche haben 2020 gleich bei mehreren nationalen Olympiaden um die Wette gehirnt. Nominiert für die beste interdisziplinäre Leistung waren:

  • Ema Skottova (Mathematik und Informatik-Olympiade)
  • Joël Huber (Mathematik und Informatik-Olympiade)
  • Lennart Horn (Biologie Chemie- und Physik-Olympiade)
  • Leo Thom (Biologie und Physik-Olympiade).

Joël Huber gewinnt den Preis, mit seinem 1. Platz bei der Informatik-Olympiade und Bronze bei der Mathematik-Olympiade. Wir gratulieren herzlich zum Erfolg und dem Preisgeld von CHF 500, das von unserem Partner, der Hasler Stiftung gesponsert wird.

 

Welches Talent und welches Team überzeugen international?

Der Preis für die beste internationale Einzelleistung geht 2019 an das Fach Robotik: Zum ersten Mal überhaupt klettert ein Schweizer Team an der World Robot Olympiad (WRO) aufs Podest. Aaron Griesser, Nicolas Faesch und Stephan Timothy König (Team CTRL+C reloaded) landen auf dem 3. von 85 Plätzen und sind somit besser klassiert als 97.6% aller Teilnehmenden der WRO 2019. Wir gratulieren herzlich zum Preisgeld von CHF 1000, das von unserem Partner Fondation Claude et Giuliana offeriert wird.

Auch der internationale Teampreis geht an die Robotik: Die drei Schweizer Teams sind zusammen besser als die restlichen 88.2%. Jedes Teammitglied erhält CHF 300, ebenfalls gesponsert von Fondation Claude et Giuliana:

  • Elementary: Team UniRobo, Janis Looser und Erik Hannes Schnell
  • Junior: Team πnutboter, Caroline Faesch und Eleni Müller
  • Senior: Team CTRL+C reloaded, Aaron Griesser, Nicolas Faesch und Stephan Timothy König
  • Open Category Senior: Team circuit breakers, Benjamin Koch, Elias Frey und Jesse Born

 

Wer profitiert vom Förderpreis der Universität Bern?

Die Universität Bern unterstützt dieses Jahr gleich sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wissenschafts-Olympiaden. Sie erhalten ein Stipendium im Umfang von je CHF 2‘000.- für das erste Jahr des Bachelorstudiums an der Universität Bern. Wir gratulieren herzlich:

  • Michelle Stoffel, WirtschaftsOlympiade
  • Anna Lena Hatzold, Geographie-Olympiade
  • Svenja Hammer, Philosophie-Olympiade
  • Florian Keta, Mathematik-Olymiade
  • Diego Zenhäusern, Chemie-Olympiade
  • Tobias Riesen, Physik-Olympiade

 

Tönt verlockend? Hier erfährst du mehr.  

 

Wie geht es für die Talente weiter?

Der Weg, den die Finalistinnen und Finalisten nach der Abschlussfeier einschlagen, ist vielfältig: Einige sind schon mitten im Olympiaden-Jahr 2020/21, als Teilnehmende oder Volunteers. Andere gehen einen Schritt weiter in der Förderlandschaft: Sie besuchen das International Swiss Talent Forum von Schweizer Jugend forscht oder ein Angebot der Schweizer Studienstiftung. So oder so: Wir wünschen allen viel Erfolg und vor allem: Spass!

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