{"news":[{"uid":4922,"title":"Schweizer Robotik-Teams t\u00fcfteln in Singapur","teasertext":"Vom 26.-28. November fand in Singapur die mit fast 600 Teams und \u00fcber 1500 Teilnehmenden bisher gr\u00f6sste World Robot Olympiad (WRO) statt. Sieben Schweizer Teams traten mit selbstgebauten Robotern an und kn\u00fcpften Kontakte mit Kindern und Jugendlichen aus aller Welt.","short":"Vom 26.-28. November fand in Singapur die mit fast 600 Teams und \u00fcber 1500 Teilnehmenden bisher gr\u00f6sste World Robot Olympiad (WRO) statt. Sieben Schweizer Teams traten mit selbstgebauten Robotern an und kn\u00fcpften Kontakte mit Kindern und Jugendlichen aus aller Welt.","body":"
Hinter den 15 Schweizerinnen und Schweizern an der WRO<\/a> lag ein langer Weg: Nicht nur die Reise nach Singapur, sondern auch die monatelange Teamarbeit an ihren Robotern. \u201cBei der Vorbereitung auf das Schweizer Finale im Juni <\/a>haben wir uns jede Woche zweimal getroffen\u201d, erz\u00e4hlt M\u00e1t\u00e9 vom Team Binary Stars. \u201cNach den Sommerferien und in den Herbstferien haben wir mehr und mehr Zeit investiert. Der Roboter, den wir nach Singapur mitgenommen haben, war die dritte komplett neue Iteration seit dem Schweizer Finale.\u201d In Singapur warteten bekannte und neue Herausforderungen auf die Teams - aber auch unvergessliche Erlebnisse. Sie erz\u00e4hlen vom Austausch mit Gleichgesinnten aus Kanada, Ungarn, Kasachstan, Peru oder der Ukraine und von Ausfl\u00fcgen in Naturreservate, Tierbeobachtungen und gl\u00e4nzenden Wolkenkratzern. \u201cDer sch\u00f6nste Moment war, als die Teams am Ende des Wettbewerbs Kontaktdaten ausgetauscht haben und als neue Freunde weggegangen sind\u201d, findet Gergely Major, Coach des Teams Binary Stars und Schiedsrichter am Weltfinale.<\/p>\r\n Der Wettbewerb ist in mehrere Kategorien und Altersklassen aufgeteilt. In der Kategorie Future Innovators haben die Teams zu einem Thema geforscht und einen Prototyp entwickelt, der ein echtes Problem l\u00f6sen soll. Das Schweizer Team Robonaut hat eine Drohne entwickelt, die von einer Einsatzleitstelle der Rettungsdienste aktiviert wird und einen Defibrillator zu einer verunfallten Person bringt, wenn ein Rettungswagen zu lange brauchen w\u00fcrde. Damit schafften sie es bei ihrer ersten Teilnahme schon auf den Rang 8 von 70. Jay und Matthew sind stolz darauf, dass sie mit ihrer Drohne eher ein vollendetes Produkt als einen Prototypen pr\u00e4sentieren konnten, was auch von der Jury anerkannt wurde. <\/p>\r\n Projektvideo Robonaut <\/a><\/p>\r\n Die Aufgaben der Kategorie RoboMission, bei der die Roboter auf einem 3m2<\/sup> grossen Spielfeld Aufgaben selbst\u00e4ndig l\u00f6sen m\u00fcssen, standen in diesem Jahr im Zeichen der Raumfahrt: Es wurden Satelliten auf ihre Umlaufbahnen gebracht, Forschungsproben auf dem Mars eingesammelt und eine Rakete zusammengebaut. In der Kategorie Future Engineers muss ein selbstfahrender Roboter entwickelt werden, der einen unbekannten Parcours selbst\u00e4ndig meistert. \u201cInsbesondere in asiatischen L\u00e4ndern hat die Teilnahme einen anderen Stellenwert als in der Schweiz, wo die Robotik kein regul\u00e4res Unterrichtsfach ist und von den meisten Teams entweder als Freifach oder als Hobby betrieben wird. Teilweise hat dann noch das notwendige Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck gefehlt, so dass die tollen Leistungen vom Schweizer Final nicht abgerufen werden konnten\u201d, erkl\u00e4rt Michael Hausherr vom Verein WRO Schweiz. \u201cIm europ\u00e4ischen Vergleich <\/u><\/a>haben die Schweizer Teams jedoch sehr gut abgeschnitten.\u201d Die Teams nehmen die Resultate als Ansporn f\u00fcr die n\u00e4chste Saison.<\/p>\r\n Artikel von Bildung Schweiz: Robotik als Freifach an der Primaschule Aeugst am Albis (Teams Robolix und Swiss Fire)<\/a><\/p>\r\n Interesse geweckt? Junge T\u00fcftler*innen zwischen 6 bis 22 Jahren (je nach Wettbewerbkategorie) k\u00f6nnen ihr Team bis am 15. M\u00e4rz 2026 f\u00fcr die Schweizer Robotik-Olympiade anmelden<\/a>, die nationale Vorausscheidung f\u00fcr die World Robot Olympiad. Der Verein WRO Schweiz <\/a>f\u00fchrt die Olympiade in freiwilliger Arbeit durch und geh\u00f6rt zum Verband Wissenschafts-Olympiade<\/a> mit seinen Wettbewerben in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Linguistik, Mathematik, Informatik, Philosophie, Physik und Wirtschaft. <\/p>\r\n Zur freien Verwendung mit Quellenangabe. Download am Ende des Beitrags via Button. Weitere Bilder auf Anfrage.<\/p>\r\nDefibrillator-Drohne f\u00fcr Notf\u00e4lle<\/h3>\r\n
Harte Konkurrenz<\/h3>\r\n
Rangliste<\/h2>\r\n
Wettbewerbskategorie<\/strong><\/td> Rang <\/strong><\/td> Teamname<\/strong><\/td> Namen, Schule <\/strong><\/td> Ort<\/strong><\/td><\/tr> Future Innovators Senior (14-19 Jahre)<\/span><\/td> 8<\/span><\/td> Robonaut<\/span><\/td> Jay V\u00f6gele und Matthew Edelmann (Stiftsschule Einsiedeln) <\/span><\/td> B\u00e4ch und Wilen b. Wollerau (SZ)<\/span><\/td><\/tr> Future Engineers (14-22 Jahre)<\/span><\/td> 22<\/span><\/td> Flawil Beavers<\/span><\/td> Philipp K\u00fcndig (ehem. Kantonsschule am Burggraben)<\/span>
Damian Hardegger (Gewerbliches Berufs- und Weiterbildungszentrum St. Gallen<\/span><\/td>Flawil (SG)<\/span><\/td><\/tr> RoboMission Elementary (8-12 Jahre)<\/span><\/td> 19<\/span><\/td> Swiss Fire<\/span><\/td> \u00c1kos Gyenge und Laurin Degen (Schule Aeugst am Albis)<\/span><\/td> Aeugst a. A. (ZH)<\/span><\/td><\/tr> 49<\/span><\/td> Robolix<\/span><\/td> Felix Schank und Alec Bergag\u00e5rd (Schule Aeugst am Albis)<\/span><\/td> Aeugst a. A. (ZH)<\/span><\/td><\/tr> RoboMission Junior (11-15 Jahre)<\/span><\/td> 34<\/span><\/td> Robo Sapiens<\/span><\/td> Elias Looser, Leandra Koch und Flavio Zingg (Kantonsschule Z\u00fcrcher Oberland)<\/span><\/td> Madetswil, Russikon und Wolfhausen (ZH)<\/span><\/td><\/tr> 46<\/span><\/td> Binary Stars<\/span><\/td> M\u00e1t\u00e9 Major-Z\u00e9man und Claudia Castley (Kantonsschule Zug)<\/span><\/td> Unter\u00e4geri (ZG)<\/span><\/td><\/tr> RoboMission Senior (14-19 Jahre)<\/span><\/td> 13<\/span><\/td> Robolution<\/span><\/td> Quirin Meier (Alte Kantonsschule Aarau) und Mael Strasser (Neue Kantonsschule Aarau)<\/span><\/td> Habsburg und Scherz (AG)<\/span><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><\/div>\r\n\r\n Bilder<\/span><\/h2>\r\n
Kontakt<\/span><\/h2>\r\n