25.05.2021

Communiqué de presse

Schweizer Talente qualifizieren sich für internationale Informatik-Olympiaden

Sie jonglieren mit Algorithmen und lösen Programmierrätsel mit Logik und Kreativität: 15 begabte Jugendliche aus der ganzen Schweiz nahmen diesen Monat am Finale der Informatik-Olympiade teil. Am 21. Mai wurde verkündet, welche vier Finalistinnen und Finalisten Goldmedaillen gewonnen und sich damit für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI) im Juni qualifiziert haben:

Von links nach rechts: Gold für Alberts Reisons, Joël Huber, Josia John, Ema Skottova (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Von links nach rechts: Silber für Lukas Münzel, Pascal Gamma, Priska Steinebrunner und Caspar Schucan (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Von links nach rechts: Bronze für Michal Nieborek, Jasmin Studer, Ferdinand Ornskov, Joey Rabil (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Joël Huber (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Ema Skottova (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Alberts Reisons (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Josia John (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Die Finalistinnen und Finalisten (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Während der Prüfung (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Das Finale fand an der Universität Bern statt (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Joël Huber (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

Ema Skottova (Bilder zur freien Verwendung mit Quellenangabe "Informatik-Olympiade". Download am Ende des Beitrags via Button.)

  • Joël Huber, Gymnasium Freudenberg (ZH)
  • Ema Skottova, Gymnasium Kirchenfeld (BE)
  • Alberts Reisons, Collège André-Chavanne (GE)
  • Josia John, Kantonsschule im Lee (ZH)

 

Die IOI wird von Singapur organisiert, findet allerdings aufgrund der Pandemie online statt. Josia John und drei der Silber-Gewinner (siehe Rangliste) werden die Schweiz ausserdem an der kleineren Zentraleuropäischen Informatik-Olympiade (CEOI) vertreten, die im September in Kroatien stattfindet.

 

Im Informatik-Flow

Am 13./14. und 20./21. Mai stellten die besten 15 von ursprünglich über 100 Teilnehmenden der Informatik-Olympiade in vier fünfstündigen Prüfungen ihr Können unter Beweis. Zuvor bereiteten sie sich an mehreren Trainingstagen auf die Herausforderung vor. Dass sie wegen der Corona-Massnahmen dieses Jahr auf das übliche Lager verzichten mussten, finden die Jugendlichen schade, allerdings hatten sie virtuell Kontakt und freuen sich, dass zumindest das Finale vor Ort an der Universität Bern stattfinden konnte. Wenn er sich, wie während der Prüfungen am Finale, intensiv mit Informatik beschäftigt, kommt Josia John in einen regelrechten Flow-Zustand: «Ich denke, es sind zwei Stunden und plötzlich sind fünf Stunden vorbei!». Für Silber-Gewinnerin Priska Steinebrunner liegt der Reiz der Informatik unter anderem in der Denkweise, mit der sie auch im Alltag Probleme lösen kann.

 

Ein spannender Monat steht bevor

Mit ihrer Silbermedaille hat Priska sich für die CEOI qualifiziert. Doch zuerst wartet noch eine Premiere auf sie: Wie auch Ema Skottova und Bronze-Gewinnerin Jasmin Studer gehört Priska zu den vier Schweizerinnen, die im Juni an der allerersten Europäischen Informatik-Olympiade für junge Frauen (EGOI) teilnehmen – ein neuer Wettbewerb, der von der Schweiz initiiert wurde. Für Ema Skottova wird es ein besonders intensiver Monat: Erst die EGOI, dann direkt im Anschluss die IOI, und zudem auch noch Aufnahmeprüfungen für das Mathematik-Studium an der Universität Cambridge. Joël Huber, der ein Zwischenjahr macht und danach eventuell auch Mathematik studieren möchte, hofft auf einen Podestplatz an der IOI. Er trainiert schon länger dafür und wurde letztes Jahr mit Silber gekürt.  «Ich denke, Gold wäre ein realistisches Ziel», meint der 19-jährige.

 

Rangliste

Rang

Internationale

Teilnahme 

Vorname

Nachname

Schule

Kanton

1. GoldIOIJoël Benjamin HuberGymnasium FreudenbergZH
2. GoldIOI, EGOIEmaSkottovaGymnasium KirchenfeldBE
3. GoldIOIAlbertsReisonsCollège André-ChavanneGE
4. GoldIOI, CEOIJosiaJohnKantonsschule im LeeZH
5. Silber CasparSchucanGymnasium Kirchenfeld BE
6. SilberCEOILukasMünzelGymnasium BäumlihofBS
7. SilberCEOIPascalGammaKantonsschule WattwilSG
8. SilberCEOI, EGOIPriskaSteinebrunnerAlte Kantonsschule AarauAG
9. BronzeEGOIJasminStuderGymnasium LerbermattBE
10. Bronze JoeyRabilKantonsschule ZugZG
11. Bronze FerdinandOrnskovKantonsschule ZugZG
12. Bronze MichalNieborekGymnase de BurierVD
13.  MathieuZuffereyLycée-Collège de la PlantaVS
14.  MichaelMöschAlte Kantonsschule AarauAG
15. TejasKrishnanInternational School BaselBL

 

Die Wissenschafts-Olympiade fördert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität und beweist: Wissenschaft ist spannend. Neun Olympiaden finden jedes Jahr statt: Workshops, Lager, Prüfungen sowie Wettbewerbe für über 4'000 Talente in Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren.

Links

 

Über die EGOI

 

Die European Girls' Olympiad in Informatics (EGOI) ist ein einwöchiger Programmierwettbewerb für junge Frauen, der vom 13. bis 19. Juni 2021 zum ersten Mal stattfindet. Die EGOI wurde von Freiwilligen der Schweizer Informatik-Olympiade (SOI) lanciert, um junge Frauen mit Interesse an der Informatik zu fördern. Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren.

 

Kontakt

Lara Gafner

Kommunikationsbeauftragte

Wissenschafts-Olympiade
Universität Bern

Hochschulstrasse 6

3012 Bern

+41 031 631 51 87

l.gafner@olympiad.ch

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