06.08.2019

Medienmitteilung

Bronze für Schweizer Schüler an Robotik-Olympiade in Dänemark

Drei Schweizer Teams nahmen am Freundschaftsturnier der World Robot Olympiad in Dänemark teil. Mit ihren Minirobotern schafften sie es auf den 3., 10. und 12. Platz.
Das Team Robofactory aus Veltheim (in Rot-Weiss) gewinnt mit dem 3. Platz eine Bronzemedaille: Bild WRO Schweiz
Das Team Robofactory KIDZ programmierte sich auf den 10. Platz. Bild WRO Schweiz
Landeten auf dem respektablen 12. Platz: das Team 4f6265790d0a. Bild WRO Schweiz
Die Schweiz war eines von 32 Ländern an diesem Freundschaftsturnier in Dänemark. Bild WRO Schweiz
Die gesamte Schweizer Delegation beim Besuch des Hafens von Aarhus. Bild WRO Schweiz
Das Team Robofactory KIDZ bei der Arbeit. Bild WRO Schweiz

Im Juni 2019 hatten sich drei Schweizer Teams für Friendship Invitational Tournament der World Robot Olympiad qualifiziert. Der Wettbewerb fand vom 1. bis am 4. August in Aarhus, Dänemark statt. Über 100 Teams aus 33 Ländern reisten an. Die 8 Schweizer Kinder und Jugendlichen wurden mit einer Bronzemedaille und einem guten 10. und 12. Platz ausgezeichnet:

  • 3. Platz von 28 (Junior, 13-15 Jahre): Team Robofactory mit Jesse Born, Julian von Hoff und Mika Schlup (Bez. Schinznach, Bez. Wettingen, KSRB Niederrohrdorf, AG)
  • 10. Platz von 42 (Elementary, 8-12 Jahre): Benjamin Hausherr, Miriam Hausherr und Nina Born (Primarschule Dohlenzelg, Windisch, Primarschule Veltheim, AG)
  • 12. Platz von 23 (Senior, 16-19 Jahre): Team 4f6265790d0a mit Matteo Dietz und Raphael Caixeta (Kantonsschule Zürcher Oberland, ZH)

Roboter bauen und programmieren rund ums Thema Stadt der Zukunft

Der Aargauer Schüler Jesse Born freut sich über die Bronzemedaille seines Teams: "Es ist eine tolle Belohnung für ein halbes Jahr intensive Arbeit!" Seit Januar 2019 haben die Schüler an ihren Robotern getüftelt: Mit Legos, Elektromotoren, Sensoren und Rädern bauten sie kleine Maschinen, die bestimmte Aufgaben zum Thema "Stadt der Zukunft" lösen müssen. Gesteuert werden die Roboter über einen selbstprogrammierten Code. Am Wettbewerbstag musste der Roboter ohne Anleitung zusammengebaut werden, danach gab es drei Durchgänge am Wettbewerbstisch, mit Umbau- und Verbesserungsphasen. Hinzu kam ein weiterer Wettbewerbstag mit völlig neuen Aufgaben: Der Roboter musste vor Ort neu programmiert und gebaut werden. Das Team Robofactory zeigte dabei sein ganzes Können und erreichte die maximale Punktezahl.

 

Teamfähigkeit fördern und Interesse für Technik stärken

Der Roboter-Wettbewerb will spielerisch die Freude an Technik und Informatik vermitteln. Eine weitere wichtige Kompetenz, die gefördert wird, ist die Teamfähigkeit. "Die Kinder lernen, eine Aufgabe in Teilschritte zu zerlegen und diese auf die Teammitglieder mit ihren unterschiedlichen Stärken zu verteilen", erklärt Michael Hausherr, Coach des Elementary Teams. Teamgeist beweisen dürfen sieben weitere Schweizer Schülerinnen und Schüler in drei Monaten: Sie haben sich für das grosse Finale der World Robot Olympiad qualifiziert, das vom 8.-10. November 2019 in Györ, Ungarn stattfindet. Dort treffen sie auf technikbegeisterte Kinder und Jugendliche aus über 60 Ländern.

 

Die World Robot Olympiad ist ein internationaler Wettbewerb für Kinder und Jugendliche. Sie findet seit 2004 statt, seit 2013 ist auch die Schweiz mit dabei. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für Robotik, Technik und Informatik zu begeistern und einen Beitrag zur MINT-Förderung zu leisten. Der Verein WRO Schweiz führt die Olympiade in freiwilliger Arbeit durch. Seit 2017 ist er Mitglied der Wissenschafts-Olympiade. Die nächste Robotik-Olympiade wird im November 2019 ausgeschrieben. Anmeldung und Workshops für Lehrpersonen 

 

Links

 

Bilder

Download am Ende des Beitrags via Button. Zur freien Nutzung mit Quellenangabe. Weitere Bilder auf Anfrage.

 

Kontakt

Mirjam Sager                                               

Kommunikationsbeauftragte                           

Wissenschafts-Olympiade                               

m.sager(at)olympiad.ch                                  
031 631 51 87                                              

 

Monika Koch

Vizepräsidentin

WRO Schweiz

mk(at)worldrobotolympiad.ch

 079 393 75 83

Altri articoli

Geografia

Schweizer gewinnen zwei Bronzemedaillen an Europäischer Geographie-Olympiade

In Bulgarien fand vom 27. Juni bis 3. Juli die Europäische Geographie-Olympiade statt. Rund 100 Jugendliche aus 13 Ländern stellten ihr Wissen unter Beweis - unter anderem zum Bergsturz von Blatten. Für die zwei Schweizer Teilnehmer diente die Teilnahme auch als Vorbereitung auf die iGeo im August.

Robotica

Roboter auf Kulturmission

Roboter, die Konzertbühnen einrichten und Mosaike restaurieren? Das gab es am 20. Juni bei der World Robot Olympiad Schweiz - zumindest im Kleinformat, auf einem Spielfeld. Rund 70 Teams nahmen in Hausen (AG) am Finale der Robotik-Olympiade für Kinder und Jugendliche teil.

Dreimal Bronze für Schweizer Physiktalente in Schweden

Die Europäische Physik-Olympiade versammelte vom 12. bis 16. Juni fast 200 junge Talente im schwedischen Göteborg. Das fünfköpfige Schweizer Team genoss den Austausch mit Gleichgesinnten aus über 40 Ländern.

Associazione

Linguistica

I giovani risolvono enigmi linguistici alle Olimpiadi della linguistica

Parla l’«hakhun» o la lingua «nenets»? Probabilmente no. Neppure i dodici campioni delle Olimpiadi della linguistica sono in grado di conversare in queste lingue rare. Ciononostante, sono riusciti a risolvere con successo le prove d’esame dedicate a tali lingue.

Informatica

Programmieren mit Meerblick

Die 6. European Girls’ Olympiad in Informatics (EGOI) fand vom 12.-18. Mai in Cesenatico an der italienischen Adriaküste statt. Das vierköpfige Schweizer Team kehrte mit drei Medaillen im Gepäck nach Hause zurück.

Filosofia

Philosophieren in Polen

Vom 14. bis 17. Mai fand in Warschau die 34. Internationale Philosophie-Olympiade für Schülerinnen und Schüler statt. 56 Länder waren vertreten. Die Teilnehmenden diskutierten, schrieben Essays, gewannen Medaillen und erkundeten die Stadt. Zwei Schweizerinnen und eine Liechtensteinerin waren dabei.