14.11.2023

Medienmitteilung

Vier junge Talente gewinnen Gold in Geographie

Am 11. November fand an der Kantonsschule Heerbrugg das Finale der Schweizer Geographie-Olympiade statt. 18 junge Erdkunde-Enthusiast*innen schrieben am Samstag Prüfungen und setzten sich für die Feldarbeit der Witterung aus. Vier von ihnen reisen nächstes Jahr nach Irland an die Internationale Geographie-Olympiade (iGeo):
Die Goldgewinnerinnen. Von links nach rechts: Nika Fischer, Julia Felber, Lina Rohrer. (Quelle: Lara Gafner)
Noé Henseler (Quelle: Privat)
Silbergewinner*innen. Von links nach rechts: Julian von Hoff, Flurina Bürgi, Mina Baumann, Moritz Fehlmann, Laurin Herzig (Quelle: Lara Gafner)
Bronzegewinner*innen. Von links nach rechts: Florian Krause, Elia Marti, Fabio Kissling, Sorin Schmassmann, Raphael Schader, Liv Erne, Luisa Steffen. (Quelle: Lara Gafner)
Während der schriftlichen Prüfung (Quelle: Reto Graf)
Feldarbeit bei regnerischem Wetter. (Quelle: Reto Graf)
Lehrerin Cornelia Bally zeigt den Finalist*innen Heerbrugg. (Quelle: Reto Graf)
Die Rektorin der Kantonsschule Heerbrugg begrüsst die Finalist*innen. (Quelle: Reto Graf)
Die Finalist*innen im Nationalpark (Quelle: ESRI)
  • Julia Felber, Kantonsschule Trogen (AR)
  • Nika Fischer, Kantonsschule Rychenberg (ZH)
  • Noé Henseler, Kantonsschule Solothurn (SO)
  • Lina Rohrer, Kantonsschule Obwalden (OW)

 

Der Sonderpreis für die Bestleistung ging an Noé Henseler, der auch bei der Feldarbeit die beste Punktezahl erreichte. Dabei ging es darum, das Bahnhofsgelände von Heerbrugg zu beobachten und Vorschläge bezüglich dessen Verdichtung und Aufwertung zu formulieren. Die Finalist*innen trotzen Kälte und Nässe, um das Areal zu analysieren. Vor der Feldarbeit am Nachmittag standen eine schriftliche Prüfung und ein Multimedia-Test auf dem dichten Tagesprogramm. Bei beiden schnitt Nika Fischer am besten ab, bei letzterer teilte sie sich den Rang mit Silber-Gewinner Moritz Fehlmann. Die Herausforderung in den Prüfungssituationen sei vor allem gewesen, die Nerven zu behalten, meint Nika.

 

Sommerlager im Nationalpark

 

Als sie am Samstagmorgen in Heerbrugg ankamen, trafen die Teilnehmenden auf bekannte Gesichter. Schon im Sommer hatten sie eine Woche zusammen in Zernez verbracht, um ganz in die Faszination Geographie einzutauchen und sich auf das Finale vorzubereiten. Sie sammelten Daten und präsentierten am Ende des mit der Geoinformationsfirma ESRI organisierten Lagers die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeiten. Es handle sich um eine sehr motivierte Gruppe, meinen die Lehrpersonen, die den Wettbewerb begleiteten.

 

Sport und Wissenschaft

 

Der Erstplatzierte Noé konnte seine Medaille leider nicht persönlich entgegennehmen, da er am Samstagabend noch mit seiner anderen Leidenschaft zu tun hatte: Dem Bike-OL. Sein Interesse an Geographie hänge auch mit dem Sport zusammen. Dabei sei er oft draussen mit einer Karte unterwegs und beobachte die Wechselwirkungen, die man durch Geographie verstehen kann. Bei der Prüfung der Olympiade habe er ein ähnliches Gefühl verspürt wie vor einem Rennen. Noé kann sich gut vorstellen, einmal etwas mit Geographie zu studieren. Erstmal freut er sich aber auf die Reise nach Irland: “Die iGeo ist sicher eine sehr coole Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen.”

 

Rangliste

Rang*

Vorname

Nachname

Schule

Kanton

Gold 

Julia

Felber

Kantonsschule Trogen

AR

Gold 

Nika

Fischer

Kantonsschule Rychenberg

ZH

Gold

Noé

Henseler

Kantonsschule Solothurn

SO

Gold

Lina

Rohrer

Kantonsschule Obwalden

OW

Silber

Mina

Baumann

Kantonsschule am Burggraben

SG

Silber

Flurina

Bürgi

Kantonsschule Wil

SG

Silber

Moritz

Fehlmann

Alte Kantonsschule Aarau

AG

Silber

Laurin

Herzig

Kantonsschule Romanshorn

TG

Silber

Julian

von Hoff

Alte Kantonsschule Aarau

AG

Silber

Jakob

Wohlwend

Liechtensteinisches Gymnasium

FL

Bronze

Liv

Erne

Kantonsschule Baden

AG

Bronze

Fabio

Kissling

Kantonsschule Olten

SO

Bronze

Florian

Krause

Kantonsschule Zug

ZG

Bronze

Elia

Marti

Kantonsschule Solothurn

SO

Bronze

Raphael

Schader

Kantonsschule Solothurn

SO

Bronze

Sorin

Schmassmann

Gymnasium Kirchenfeld

BE

Bronze

Luisa

Steffen

Realgymnasium Rämibühl 

ZH

Bronze

Florian

Zenz

Gymnasium Kirchenfeld

BE

* alphabetische Reihenfolge innerhalb der Medaillen-Kategorien

 

Die Wissenschafts-Olympiade fördert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität und beweist: Wissenschaft ist spannend. Zehn Olympiaden finden jedes Jahr statt: Workshops, Lager, Prüfungen sowie Wettbewerbe für über 7'000 Talente in Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren.

 

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