25.11.2025

Medienmitteilung

Die Wissenschafts-Olympiaden fördern den Austausch zwischen begabten Jugendlichen

Im November nehmen rund 200 junge Talente aus der ganzen Schweiz an den Lagern der Biologie-, Chemie- und Physik-Olympiaden teil. Während diese Woche im Rahmen der 3. Nationalen Austauschwoche zahlreiche Schulklassen aus verschiedenen Sprachregionen aufeinandertreffen, schwinden auch bei den Wissenschafts-Olympiaden die Kantons-und Sprachgrenzen.

Das Lager der Physik-Olympiade. (Quelle: Physik-Olympiade)

Wochenende der Chemie-Olympiade. (Quelle: Chemie-Olympiade)

Das Lager der Physik-Olympiade. (Quelle: Physik-Olympiade)

Ausflug in die Taubenlochschlucht bei Biel während des Lagers der Biologie-Olympiade. (Quelle: Biologie-Olympiade)

Laborbesichtigung während des Chemie-Wochenendes. (Quelle: Chemie-Olympiade)

Die Freiwilligen, die die Teilnehmenden unterrichten und für sie kochen, sind grösstenteils junge Studierende und ehemalige Teilnehmende. (Quelle: Physik-Olympiade)

Die Freiwilligen, die die Teilnehmenden unterrichten und für sie kochen, sind grösstenteils junge Studierende und ehemalige Teilnehmende. (Quelle: Biologie-Olympiade)

Das Wochenende der Chemie-Olympiade. (Quelle: Chemie-Olympiade)

Das Lager der Biologie-Olympiade. (Quelle: Biologie-Olympiade)

In den einwöchigen Biologie- und Physik-Lagern in Reconvilier (Berner Jura) und Vordemwald (Aargau), sowie am Chemie-Wochenende an der Universität Basel, bereiten sich Jugendliche auf die zweiten Runden der Wissenschafts-Olympiaden vor. Sie lernen Molekularbiologie, Thermodynamik oder organische Chemie. Im Vordergrund steht jedoch nicht die Konkurrenz, sondern der Austausch. “Die Vorlesungen waren sehr intensiv, aber wir konnten auch viel Freizeit mit unseren neuen Freunden verbringen», erzählen Biologie-Teilnehmende. 

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Nils (Gymnasium Liestal), Lola (Gymnase d’Yverdon) und Hugo (Liceo Lugano) über den Austausch im Biologie-Lager.

Da in den Lagern alle aufeinandertreffen, die sich über die ersten Runden der schweizweiten Wettbewerbe qualifiziert haben, gibt es neben den wissenschaftlichen auch ein paar sprachliche Herausforderungen. Vorlesungen auf Französisch und Deutsch zu besuchen, sei für ihn ein Vorgeschmack auf das Studium ausserhalb des Tessins, erzählt ein Teilnehmer aus Lugano. Die meisten Teilnehmenden besuchen ein Gymnasium, doch auch angehende Laborantinnen und Laboranten sind erfolgreich mit dabei.

Vom 24. bis 28. November findet die 3. Nationale Austauschwoche in der Schul- und Berufsbildung statt, dieses Jahr mit einem Fokus auf die Berufsbildung. Organisiert wird die Austauschwoche von Movetia, der nationalen Agentur zur Förderung von Austausch und Mobilität im Bildungsbereich. Movetia fördert auch ausgewählte Anlässe der Wissenschafts-Olympiaden, wenn diese zum Austausch zwischen den Sprachregionen beitragen.

Die Wissenschafts-Olympiade fördert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10’000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Prüfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft.  Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben.

Bilder

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