15.06.2026

Freiwilligenarbeit

Generalversammlung der Wissenschafts-Olympiade

Am 30. Mai fand in Lausanne die WO-Generalversammlung statt. Die Mitgliedsverbände haben insbesondere das Budget 2026–2027 verabschiedet und wurden über die Arbeit des Vorstands, die Astronomie-Olympiade und die Kandidatur für die IMO 2030 sowie über die von der Geschäftsstelle durchgeführten Projekte informiert.
Die Freiwillige geniessen den Garten des Gymnase de la Cité (Bild: Lara Gafner).

Generalversammlung der Wissenschafts-Olympiade

Am 30. Mai fand in Lausanne die Generalversammlung der Wissenschafts-Olympiaden statt. Die Mitgliedsverbände haben insbesondere das Budget 2026–2027 verabschiedet und wurden über die Arbeit des Vorstands, die Astronomie-Olympiade und die Kandidatur für die IMO 2030 sowie über die von der  Geschäftsstelle durchgeführten Projekte informiert.

Neuerungen in der Organisation des Vorstands

Anlässlich des Vorstandswochendes im März 2026 in Basel diskutierten die WO-Vorstandsmitglieder über eine neue interne Aufgabenteilung. Ziel ist es, der Trägheit entgegenzuwirken, die Diskussionen in grossen Gruppen mit sich bringt. Sie haben sich vorläufig für die Bildung von drei Arbeitsgruppen entschieden: 

  • Koordination: Koordination der Aufgabenverteilung und Organisation der Sitzungen. Diese Arbeitsgruppe besteht aus Carole Zermatten, Anna Scognamiglio, Dana Niederhäuser und Sebastian Käser.
  • Finanzen: Übernahme der Budgetierung einer gemeinnützigen Organisation und Entlastung des OS-Kassenwarts. Diese Gruppe setzt sich zusammen aus Michael Hausherr, Lucien Mühlebach, Stefanie Zbinden, Lorenz Widmer und Sebastian Käser.
  • Struktur: Entwicklung eines Konzepts für die interne Organisation des Vorstands. Diese Gruppe besteht aus Jehan Alsawaf, Stefanie Zbinden, Laurence Kamber, Ruhi Pungaliya, Anna Scognamiglio und Lorenz Widmer.

Die Arbeitsgruppen werden dem Vorstand in den kommenden Monaten konkrete Massnahmen vorschlagen. Das neue Konzept wird an einer Generalversammlung vorgestellt. 

Neues von den Astronomie-Olympiaden

Jehan Alsawaf, Co-Präsidentin der Astronomie-Olympiade, fasste die Aktivitäten dieses Vereins seit seiner Gründung im Jahr 2024 zusammen. Die Teilnehmerzahl stieg von 65 auf mehr als 165, die Zahl der Freiwilligen von 25 auf 35, und in den Jahren 2025–2026 wurden zwei Veranstaltungen für Jugendliche organisiert. In diesem Sommer werden die Astronomie-Olympiaden als Beobachter zur Europäischen Weltraumorganisation (ESA) reisen; Ziel des Besuchs ist es, CanSat, einen Satellitenbauwettbewerb, kennenzulernen, um ihn den Finalisten der Astronomie ab 2027 als zusätzlichen internationalen Wettbewerb anzubieten.
Parallel dazu wird der Verein seinen Antrag auf Wechsel vom assoziierten zum ordentlichen Mitglied stellen, um endgültig in den Verband aufgenommen zu werden. Über die Aufnahme wird auf der Generalversammlung am 3. Dezember 2026 abgestimmt.

Bewerbung für die Internationale Mathematik-Olympiade (IMO) 2030

Raphael Angst, Präsident der Mathematik-Olympiade, gab bekannt, dass die Unterbringung in Lausanne für 2030 gesichert ist, was bisher eine der grössten Herausforderungen darstellte; die Vereinbarung wird im Sommer 2027 unterzeichnet. Die Arbeitsgruppe IMO 2030 sucht nach zusätzlichen Finanzierungsquellen, um ein Budget von 3 Millionen Franken zu erreichen. Sie wird die Kandidatur der Schweiz im Juli dieses Jahres dem internationalen IMO-Komitee vorlegen; das Gastgeberland wird noch am selben Tag bestimmt.

Aktueller Stand der Projekte der Wissenschafts-Olympiaden

Die WO-Geschäftsstelle stellte den Stand von drei Projekten vor: die Teilnehmendenumfrage 2025–2026, die Verbesserung der Barrierefreiheit für Teilnehmenden und die Neugestaltung der Websites der Olympiaden. 
Die Teilnehmendenumfrage zielt darauf ab, Daten darüber zu sammeln, wie die geförderten Jugendlichen ihre fachlichen und überfachlichen Kompetenzen sowie ihre Vernetzung dank der Olympiaden wahrnehmen. Vier Vereine haben die Umfrage während der nationalen Finals durchgeführt, wodurch 25 % der Finalisten erfasst wurden.
Das Projekt zur Verbesserung der Barrierefreiheit zielt darauf ab, die digitalen und physischen Materialien zugänglicher zu machen. Charlotte Vidal, die für die beiden oben genannten Projekte verantwortlich ist, wird enger mit den Olympiaden zusammenarbeiten, um diese bis 2027 abzuschliessen.
Das letzte behandelte Projekt betraf die Aktualisierung der Websites der Vereine und des Dachverbands. Mirjam Sager, Co-Direktorin, erläuterte die durchgeführte Datenerhebung. Dieses Projekt wird vorerst auf Eis gelegt, da unklar ist, wie die Websites in Zukunft genutzt werden sollen; zudem haben strategische Projekte Vorrang. Sie lädt die Vereine ein, sich bei Fragen zu den Websites an das Sekretariat zu wenden. 

Die Generalversammlung endete mit einem Apéro und Pizza im Garten der Gymnase de la Cité, die uns ihre Räumlichkeiten für diesen Anlass zur Verfügung gestellt hat.

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