08.10.2025

Resultate | Freunde

Science Olympiad Day 2025: Erfolge feiern und Freunde treffen

Am 4. Oktober fand der 21. OlyDay statt. Über 100 Teilnehmende und Volunteers der 11 Wissenschafts-Olympiaden blickten an der Universität Bern gemeinsam auf ein rekordträchtiges Jahr zurück und zelebrierten den Geist der Wissenschafts-Olympiade. Besondere internationale und interdisziplinäre Leistungen wurden mit Preisen geehrt.

Besuchende treffen für den OlyDay an der Universität Bern ein. (Alle Bilder: Claudia Christen).

Besuchende treffen für den OlyDay an der Universität Bern ein. (Alle Bilder: Claudia Christen).

Besuchende treffen für den OlyDay an der Universität Bern ein. (Alle Bilder: Claudia Christen).

Das Jahr Revue passieren lassen: Das war der Zweck der Zeremonie, die den Beginn des diesjährigen OlyDays markierte. 

Carole Zermatten vom Vorstand und Mirjam Sager von der Geschäftsstelle des Verbands begrüssten das Publikum.

Weil bei den Wissenschafts-Olympiaden auch der Wettbewerb nicht fehlen darf, moderierte Lara Gafner von der Geschäftsstelle den Jahresrückblick in Form eines “Kahoots”, mit kniffligen Quizfragen über das vergangene Schuljahr. In welchem Kanton fanden die meisten Finals statt? Welche Anekdote ist wirklich passiert, welche erfunden?

Die anschliessende Preisverleihung, moderiert von Michael Hausherr vom Vorstand und Charlotte Vidal von der Geschäftsstelle, würdigte besondere Leistungen von Teilnehmenden im Jahr 2024/2025.

Preis für die beste interdisziplinäre Leistung

Dieser Preis zeichnet Multitalente aus, die in mehr als einem Final dabei waren und Medaillen gewonnen haben. 

1. Platz (1200 Franken und Wanderpokal): David Reichmuth (ehem. Kantonsschule Alpenquai). Der Luzerner hat Gold in Astronomie und Physik sowie Silber in Chemie gewonnen und war Finalist in Linguistik und Mathematik.

2. Platz (800 Franken): Andrej Ševera (Collège Voltaire). Der Genfer hat Silber in Informatik, Mathematik und Physik gewonnen sowie Bronze in Philosophie.

3. Platz (500 Franken): Hongjia Meng (Kantonale Mittelschule Uri). Die Urnerin hat Gold in Mathematik und Bronze in Informatik und Linguistik gewonnen. 

Nominiert waren ausserdem Jovian Soejono (École internationale de Genève), Svenja Felber (Kantonsschule Trogen) und Yuhua Jason Su (International School Altdorf). 

Preis für die beste internationale Leistung

Dieser Preis zeichnet Schweizerinnen und Schweizer aus, die bei einer internationalen Runde einen besonders guten relativen Rang erreicht haben.

1. Platz (1200 Franken und Wanderpokal): Das Robotik-Team “Robolution”, bestehend aus Mael Strasser und Quirin Meier (Neue und Alte Kantonsschule Aarau). Die beiden Aargauer haben an der World Robot Olympiad 2024 in der Türkei Rang 4 von 104 in der Kategorie Senior erreicht.

2. Platz (800 Franken): Jovian Soejono (École internationale de Genève). Der Genfer hat an der Internationalen Mathematik-Olympiade 2025 in Australien eine Goldmedaille gewonnen und Platz 27 von 598 erreicht.

3. Platz (500 Franken): Filipa Lüthy (ehem. Gymnasium Liestal). Die Baselbieterin hat eine von vier Silbermedaillen an der Internationalen Philosophie-Olympiade 2025 in Italien gewonnen, was mindestens dem 6. Rang von 114 entspricht.

Nominiert waren ausserdem Andrej Ševera (Collège Voltaire), Marvin Kessler (Kantonsschule Baden) und das Robotik-Team “RoboMatik New Generation” bestehend aus Daniels Freimanis und Sebastian Eger.

“Olympiad Spirit”

“Olympiad Spirit” lautete das Thema des diesjährigen Marktplatzes am OlyDay. Nach der Zeremonie hatten die Teilnehmenden und Volunteers Zeit, die Stände der 11 Olympiaden, sowie der Partnerorganisationen Schweizer Jugend Forscht und Schweizerische Studienstiftung, ausgiebig zu erkunden. 

An jedem Stand gab es etwas zu tun:

Die neue Astronomie-Olympiade stellte den Besuchenden Fragen übers Weltall.

Was ist das für ein Gewebe am Biologie-Stand? Lymphknoten oder doch Muskel?

Kreuzworträtsel und Experimente: Der Chemie-Stand hatte viel zu bieten.

Ein “Kahoot”-Quiz lockte viele Besuchende an den Geographie-Stand.

Die Informatik-Olympiade liess mit analogen und digitalen Rätseln die Köpfe rauchen.

Memory mal anders: Bei der Linguistik-Olympiade wurden Wortwurzeln verglichen.

Am Stand der Mathematik konnte man spielerisch die vier Disziplinen der Mathematik-Olympiade entdecken. Algebra, Geometrie, Kombinatorik und Zahlentheorie. 

Bei der Philosophie drehte sich alles darum, moralische Dilemmata wie das Trolleyproblem zu diskutieren. 

Ebenso am Stand der Wirtschaft: Dort konnten Besuchende das sogenannte Gefangenendilemma durchspielen. 

Rechnen und messen: Wer sich für Physik interessiert, kam ebenfalls auf seine Kosten. 

Bei der Robotik-Olympiade können schon die Jüngsten Roboter ausprobieren und erste Schritte im Programmieren machen. 

Schweizer Jugend Forscht informierte über den Nationalen Wettbewerb und das International Swiss Talent Forum, zu dem jeweils auch Olympiaden-Teilnehmende eingeladen sind.

Was macht man eigentlich in der Schweizerischen Studienstiftung? Am Stand konnte man raten, welche Erfahrungen von Geförderten wahr und welche erfunden sind.

Zwischendurch boten sich zahlreiche Gelegenheiten, Zeit mit Freunden zu verbringen und neue Bekanntschaften zu schliessen. 

Denn es sind die Begegnungen zwischen den Menschen der Wissenschafts-Olympiaden, die den “Olympiad Spirit” ausmachen. 

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