06.07.2020

Forschung, fertig, los!

Der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung gehört zu den Unterstützungspartnern der Wissenschafts-Olympiade. Für den SNF ist klar: Nachwuchsforscherinnen und –forscher müssen gefördert werden, denn Forschung ist der Schlüssel zur Zukunft.

Foto: Chemie-Olympiade

Wissenschaft macht Spass. Da sind sich die Teilnehmenden und Freiwilligen der Wissenschafts-Olympiade einig. Doch Wissenschaft macht nicht nur Spass, sie ist auch wichtig. Ihr haben wir die Technologien zu verdanken, auf die wir uns jeden Tag verlassen. Sie liefert uns Erkenntnisse über Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Sie hilft uns, die Natur zu verstehen. Der SNF ist überzeugt, dass wissenschaftliche Forschung zu Wohlstand, Lebensqualität und sozialem Fortschritt beiträgt. Deshalb fördert der SNF die Forschung in der Schweiz.

 

Viele Wege führen zur Förderung

Der SNF setzt sich dafür ein, dass die Schweiz ein guter Ort zum Forschen ist. Schweizer Forschende sollen international mithalten können − und auch international vernetzt sein. Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt der SNF Gesuche von Forschenden entgegen, die ein eigenes Projekt realisieren möchten. Beurteilt werden die Gesuche vom Nationalen Forschungsrat, bestehend aus führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Da jedes Jahr tausende von Gesuchen eingehen, ist die Konkurrenz gross. Das anspruchsvolle Auswahlverfahren spornt Forschende an, Forschungsprojekte von hoher wissenschaftlicher Qualität zu entwerfen. Dabei haben vielversprechende Projekte aus allen Disziplinen und Themenbereichen eine Chance. Die Vielfalt in der Forschung voranzutreiben, gehört zu den Zielen des SNF.

 

Gegründet wurde der SNF 1952 als privatrechtliche Stiftung. Seither fördert er im Auftrag des Bundes die wissenschaftliche Forschung in der Schweiz. Aktuell werden 5773 laufende Projekte mit 18 564 Forschenden unterstützt. Der SNF steht unter der Leitung von Jürg Stahl (Stiftungsratspräsident), Matthias Egger (Forschungsratspräsident) und Angelika Kalt (Direktorin).

 

 

Zusätzlich zur Förderung einzelner Projekte investiert der SNF im Rahmen der Nationalen Forschungsschwerpunkte auch in die Erforschung besonders aktueller Themen wie Robotik oder Antibiotikaresistenzen. Noch spezifischer sind die Nationalen Forschungsprogramme, die ebenfalls vom SNF finanziert werden. Diese werden vom Bundesrat in Auftrag gegeben, um Fragen und Probleme zu klären, die für die Schweiz besonders relevant sind. Neben der Finanzierung von Forschungsprojekten hilft der SNF jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei der Gestaltung ihrer Karriere. Denn die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist dem SNF ein besonderes Anliegen.

 

Früh Interessen wecken

Die Wissenschafts-Olympiade wird vom SNF mit einem jährlichen Betrag von 40000 Franken unterstützt. Ihren Anfang nahm die Zusammenarbeit mit der European Girls’ Mathematical Olympiad, die 2017 in der Schweiz stattfand. «Die Wissenschafts-Olympiade ist für uns eine tolle Plattform, mit der auf die Vielseitigkeit der Wissenschaft aufmerksam gemacht werden kann», sagt SNF-Direktorin Angelika Kalt. Die Teilnehmenden der Wissenschafts-Olympiade gehen noch nicht zur Uni, sondern besuchen Mittelschulen, und sie erhalten Medaillen, keine Doktortitel. Doch wer sich schon in jungen Jahren für mathematische Beweise, chemische Experimente oder wirtschaftliche Modelle begeistert, könnte später auch Interesse daran haben, in die Forschung zu gehen. «Der SNF fördert viele junge Nachwuchsforscherinnen und −forscher», erklärt die Direktorin. «Das Interesse für die Wissenschaft möchten wir schon sehr früh wecken − nicht erst beginnend mit dem Doktorat.»

Die Wissenschafts-Olympiade wird finanziert durch die Öffentliche Hand (46,6%), Stiftungen und Vereine (42,5%) und die Wirtschaft (10,9%). Transparenz ist uns wichtig. Erfahren Sie mehr in unserem Jahresbericht.

 

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