05.10.2022

Freiwilligenarbeit | Freunde | Resultate

Ein spielerischer Jahresrückblick: Der OlyDay 2022

Spiele und Snacks, Poetry Slam und Preise, alte und neue Freunde - das war der OlyDay 2022. Beim Abschlussfest der Wissenschafts-Olympiaden trafen sich Teilnehmende und Volunteers der zehn Vereine an der Universität Bern.

Alle Bilder: Mihai Dricu

Moleküle bauen bei der Chemie-Olympiade.

Teilnehmende der Robotik-Olympiade machen sich schlau über die Informatik-Olympiade.

Eine Roboter-Demonstration.

Freiwillige der Biologie-Olympiade erklären die Anatomie der Wirbeltiere.

Die neuste Olympiade: Linguistik.

Volle Konzentration bei der Mathematik-Olympiade.

Digitale Weltreisen mit der Geografie-Olympiade.

Wer rettet die meisten Menschen aus Platons Höhle?

Patricia und Sari von der Geschäftsstelle.

Die Geschäftsstelle stellt sich vor.

Teilnehmende der Wirtschafts-Olympiade rätseln bei der Superolympiade um die Wette.

Ein Jahresrückblick präsentiert von Lara Gafner (Philosophie) und Thomas Schneiter (Wirtschaft).

6’500. So viele Jugendliche haben im vergangenen Olympiaden-Jahr an einem der Wissenschafts-Wettbewerbe in Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik und Wirtschaft teilgenommen. Am 01. Oktober versammelten sich Finalistinnen und Finalisten sowie Freiwillige in Bern, um auf dieses spannende Jahr zurückzublicken.

 

 

Der Marktplatz der Talente

Jede der zehn Olympiaden hatte am vergangenen Samstag ihren eigenen “Marktstand” an der Universität Bern. Dort konnte man Kontakte knüpfen, Fragen stellen und allerlei leckere Snacks gewinnen. Ganz im Sinne des kommenden Jahresthemas der Wissenschafts-Olympiaden, “Spielen”, boten viele Stände einen spielerischen Einblick in das Fach. Von angewandter Spieltheorie über rasende Roboter bis hin zu Tierskeletten oder Molekül-Modellen, für alle war etwas dabei. Bei der Geografie musste man sich im Online-Spiel an fremden Orten auf Google Street View zurechtfinden, bei der Mathematik konnten mit Münzen IMO-Aufgaben gelöst werden und bei der Philosophie wurde Platons Höhlengleichnis mit einem Angelspiel kombiniert. 

 

Wer sich von dem bunten Treiben inspiriert fühlte, konnte am Tisch des Illustrators Jörg Kühni eigene Ideen für Illustrationen zum Thema Wissenschaft einbringen.

Nicht nur konnten die Teilnehmenden des OlyDay über den Tellerrand ihrer Fächer hinausschauen, sie erhielten auch Informationen über Angebote unserer Partnerorganisationen, wie beispielsweise den ISTF von Schweizer Jugend Forscht oder die Schweizerische Studienstiftung. Erstmals war der Think Tank Reatch am OlyDay zu Besuch, um das Scimpact-Programm vorzustellen.

 

Mathilde Rolle informiert sich über die Linguistik-Olympiade - mit einem Flyer von Scimpact in der Hand.

Ein Nachmittag voller Preise 

Wer auf dem “Marktplatz” keinen Gewinn im Form von Schoggi erzielt hatte, konnte auf einen Podestplatz bei der Superolympiade hoffen. Ein kniffliges Quiz mit Fragen aus allen zehn Fächern sorgte für Spannung am Nachmittag. 

 

 

Das Team “PonyTailsStrike” punktete mit dem breitesten Wissen und den schnellsten Reaktionen. 

 

Passender Name, wohlverdienter Preis: PonyTailsStrike gewinnen die Superolympiade.

Für eine weitere Auflockerung sorgte tolle “Science Poetry”. Roxana Hafezalsehe brachte das Publikum mit einem Gedicht über Kunst und Wissenschaft zum Nachdenken. 

 

 

Jehan Alsawaf und Rafael Zumbrunn legten sich in einem kurzen Science-Fiction-Theaterstück mit einer künstlichen Intelligenz (Caspar Schucan) an.

 

 

Neben einer Gelegenheit, Spass zu haben und Freunde zu treffen, ist der OlyDay auch der perfekte Moment, um auf das Jahr zurückzublicken und besondere Leistungen mit Preisen zu ehren.

 

Förderpreis der Swiss Chemical Society

Zum ersten Mal wurde das internationale Team der Schweizer Chemie-Olympiade von der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft mit einem Förderpreis im Wert von 500 CHF geehrt. Dazu gehören:

 

  • Cédric Baerlocher Aguilar

  • Silas Waldvogel

  • Thomas Zaugg

  • Yannik Straumann

Silas Waldvogel und Yannik Straumann repräsentierten am Samstag die Delegation der IChO 2022.

 

Förderpreis der Universität Bern: Mathilde Rolle und Timon Winistörfer

Die Universität Bern unterstützt seit 2014 Gewinnerinnen und Gewinner der Wissenschafts-Olympiaden, die sich für ein Studium in Bern entscheiden. Dieses Jahr erhalten zwei junge Talente von der Universität Bern das Stipendium im Umfang von je CHF 2‘000.- für das erste Jahr ihres Bachelorstudiums:

 

  • Mathilde Rolle, Biologie-Olympiade, studiert Veterinärmedizin an der Universität Bern
  • Timon Winistörfer, Geografie-Olympiade, studiert Humanmedizin an der Universität Bern

 

 

Mathilde Rolle nahm am Samstag persönlich den Förderpreis der Universität Bern entgegen.

Beste interdisziplinäre Leistung: Mathys Douma

Viele Jugendliche können sich gleich für mehrere Fächer begeistern. Sechs Schüler wurden für den Preis im Wert von 500 CHF nominiert, der von der Hasler Stiftung offeriert wird:

 

  • Yaël Arn, Informatik und Mathematik
  • Mathys Douma, Philosophie und Mathematik
  • Mike Gubler, Linguistik und Geographie
  • Valentin Lanz, Linguistik und Geographie
  • Noah Rosenbaum, Philosophie und Linguistik
  • Thomas Zaugg, Philosophie, Chemie und Physik

 

Mit einer Goldmedaille in Mathematik und einer Silbermedaille in Philosophie war es der Jurassier Mathys Douma, der den Preis entgegennehmen durfte.  

 

 

Beste internationale Einzelleistung: Anja Höchner

Gleich sieben junge Talente waren nominiert:

 

  • Team bin_rädi, WRO 2021
  • Mathys Douma, IMO 2022
  • Anja Höchner, iGeo 2022
  • Leonhard Kick, iGeo 2022
  • Andrin Lütolf, iGeo 2022
  • Davide Petraglio, IBO 2022
  • Yanta Wang, IMO 2022

 

Anja Höchner von der Kantonsschule Romanshorn holte mit ihrer Silbermedaille an der Internationalen Geografie-Olympiade schliesslich den Preis der Fondation Claudie et Giuliana im Wert von 1000 CHF. 

 

 

Bestes internationales Team: Geografie-Olympiade

Nicht nur Anna legte an der iGEO eine exzellente Leistung an den Tag, das Schweizer Team war insgesamt besser als 69.9% der anderen Teilnehmenden. Der Preis von 300 CHF pro Person, der von der Fondation Claude et Giuliana offeriert wird, geht somit an die vier Geografie-Champions:

 

  • Anja Höchner
  • Andrin Lütolf
  • Leonhard Kick
  • Luis Hartmann

 

Die Teams der Robotik- und der Mathematik-Olympiade waren ebenfalls nominiert.

 

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern!

 

Ebenfalls einen Applaus (und eine Risotto-Party nach dem OlyDay…) verdient haben die Freiwilligen, die dieses Jahr zu einem erfolgreichen Olympiaden-Jahr gemacht haben. 

 

 

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